Geschrumpfter Espace

Das ist der neue Renault Grand Scénic

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Die praktische Langversion gibt es wieder mit bis zu sieben Sitzen.

Einige Wochen nach der Weltpremiere des neuen Scénic , der mit seinem avantgadistischen Design in der Klasse der Kompaktvans ein echtes Ausrufezeichen setzt, präsentiert Renault nun die Langversion. Diese hört wie gehabt auf den Namen “Grand Scénic” und will vor allem Personen mit großem Platzbedarf ansprechen. Die Neuauflage des geräumigen Familienfahrzeugs misst mit 4,63 Meter Länge 24 Zentimeter mehr als der Basis-Scénic. Wie seine Vorgängermodelle ist er als Fünf- und Siebensitzer erhältlich. Optisch geht der neue Grand Scénic auch dank dem verlängerten Radstand fast als geschrumpfter Espace durch. Die Plattform stammt aber vom kompakten Mégane.

Neuer Renault (Grand) Scénic 2016

Da sagt noch einmal jemand, Vans seien langweilig. Renault liefert mit dem...

...neuen Scénic den Gegenbeweis. Die Franzosen stellen auch bei dem Familienversteher das Design in den Mittelpunkt.

Selbst der Schlüssel passt sich an das stylische Außendesign an.

20 Zöller (!) selbst beim Basismodell. Dank der Dimension 195/55 rollt der Scénic dennoch geschmeidig ab.

Das Cockpit wird vom großen Touchscreen dominiert. Das 8,7 Zoll große Display gehört zum R-Link 2 System, das bei der Top-Ausstattung...

...Bose serienmäßig mit an Bord ist. Ein Navigationssystem und Online-Anbindung sind dann ebenfalls mit dabei.

Das digitale Cockpit passt die Anzeigen an den gewählten Modus an. Bei Sport leuchtet es rot und rückt den Drehzahlmesser in den Mittelpunkt.

Das Doppelkupplungsgetriebe EDC ist je nach Motorisierung mit 6 oder mit 7 Fahrstufen ausgestattet.

Im neuen Grand Scénic fasst der Kofferraum bis zu 1.901 Liter. Auf Wunsch ist er auch mit zwei zusätzlichen Sitzen erhältlich.

Optisch orientiert sich vor allem der Grand Scénic am großen Bruder Espace. Die Plattform stammt aber vom kompakten Mégane.

Das steil abfallende Heck sorgt für einen großen Kofferraum. Auf Wunsch gibt es bei der längeren Version bis zu sieben Sitzen.

Nach dem Umklappen der Rücksitze entsteht ein ebener Ladeboden.

Der normale neue Scénic zeigt wie gut ein Kompaktvan aussehen kann.

Das dynamische Design kostet zwar etwas Platz, macht den Praktiker aber auch begehrenswert.

Auf der Rückbank finden drei Kinder jedenfalls auch in der kurzen Version locker Platz.

Beim Kofferraumvolumen müssen Abstriche in Kauf genommen werden, bei der Variabiltät (umlegbare Beifahrersitzlehne) aber nicht.

Das Cockpit ist bei beiden Versionen identisch und orientiert sich ebenfalls am Mégane. Highlight ist der große Touchscreen im Hochformat.

Auf den großdimensionierten Vordersitzen sind selbst Langstrecken problemfrei und komfortabel zu meistern.

Design und Raumangebot
Bis zur B-Säule gleicht sich das Van-Duo bis in letzte Detail. Die markante Front erinnert an den Kadjar. Zu den weiteren Hinguckern zählen die muskulösen Schultern, die weit vorgezogene Panorama-Windschutzscheibe und die serienmäßigen 20-Zoll-Räder mit Reifen im Format 195/55. Weiter hinten fangen dann aber die Unterschiede an. Anders als beim kurzen Scénic sind die 3D-Rückleuchten bei der Langversion senkrecht angeordnet. Weitere eigenständige Details sind die Dachreling in Mattchrom und der Diffusor in Grau-Metallic im Stoßfänger. Der Grand Scénic ist nicht nur deutlich länger, sondern setzt auch auf ein deutlich konservativer gezeichnetes Hinterteil. Das fast senkrecht abfallende Heck sieht zwar nicht so dynamisch aus, wie jenes des kurzen Bruders, verspricht aber eine ideale Raumausnutzung. Das Kofferraumvolumen des neuen Grand Scénic wächst im Vergleich zum Vorgänger um 40 Kubikdezimeter auf 718 Kubikdezimeter unter der Kofferraumabdeckung (VDA-Norm) beziehungsweise 765 Liter bei der Rückbank in hinterster Position. Wird die zweite Sitzreihe nach vorne verschoben, wächst die Ladekapazität auf 866 Kubikdezimeter. Werden alle hinteren Sitze in den Boden gefaltet, entsteht eine wahre Ladehöhle. Die umlegbare Beifahrersitzlehne sorgt dafür, dass auch 2,85 Meter lange Gegenstände problemlos transportiert werden können. Darüber hinaus stehen im Passagierabteil zahlreiche Ablagen für kleinere Utensilien mit einem Gesamtfassungsvermögen von 63 Litern zur Verfügung. Auf den beiden vorderen Reihen herrschen üppige Platzverhältnisse vor, die Sitze sechs und sieben sind aber – wie bei der Konkurrenz (z. B.: VW Touran , Citroen C4 Picasso , etc.) - nur für Kinder geeignet. Statt wie bisher auf Einzelsitzen nehmen die Passagiere in der zweiten Reihe auf einer im Verhältnis 1/3:2/3 geteilten Rücksitzbank Platz, die serienmäßig auf Schienen montiert ist. Beide Segmente lassen sich unabhängig voneinander verschieben und versenken. Vom Wettbewerb hebt sich der Grand Scénic wohltuend durch die optionale Zweifarblackierung ab. Die Kunden haben hierbei je nach Karosserielackierung die Auswahl zwischen den Metallic-Farben Black-Pearl und Cassio-Grau für Dach, Dachsäulen und Außenspiegelgehäuse. Exklusiv für die Langversion bietet Renault außerdem die vom Talisman bekannte Lackierung Bronze-Royale an.

Ausstattungs-Highlights
Für einen Kompaktvan stehen im neuen Grand Scénic schon fast außergewöhnliche Extras zur Verfügung. Kein Wunder, schließlich basiert er wie Mégane, Kadjar, Scénic, Talisman und Espace auf dem modularen CMF-Baukasten (Common Module Family). Von den Schwestermodellen übernimmt er viele moderne Technologien wie etwa das Online-Multimediasystem R-Link 2 mit hochformatigem 8,7“ (22,1 Zentimeter)-Touchscreen, Smartphone-Integration und Navisystem mit 3D-Karten, das Multi-Sense-System zur Personalisierung von Fahrerlebnis und Innenraumambiente sowie das optionale Head-Up Display. In den gehobenen Versionen kommen Vordersitze mit elektrischer 8-Wege-Verstellung und Massagefunktion auf der Fahrerseite zum Einsatz. Ein riesiges Panoramaglasdach lässt das üppige Raumangebot noch luftiger wirken. Je nach Ausstattung gibt es auch die modulare Easy-Folding Funktion, die es erlaubt Rückbanklehnen sowie die Einzelsitze in der dritten Reihe einzeln oder sogar vom Fahrerplatz aus mit R-Link 2 per Fingertip im Boden zu versenken. Unter der integrierten Armlehne finden sich zwei USB-Schnittstellen und ein SD-Kartenschlitz, eine Klinkenbuchse sowie ein 12-Volt-Anschluss. Die Fondpassagiere finden auf der Rückseite des Vario-Moduls ebenfalls zwei USB-Schnittstellen, einen Klinkenanschluss und eine 12-Volt-Steckdose vor. Ein weiteres Highlight ist das BOSE-Surround Sound-System mit insgesamt 13 Lautsprechern.

Elektronische Helferlein
Bereits ab der Basisausstattung verfügt der Newcomer serienmäßig über einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung. Das radar- und kamerabasierte System bremst den Kompaktvan bei Gefahr einer bevorstehenden Kollision mit einem Fußgänger gegebenenfalls bis zum Stillstand ab. Die Funktion ist im Geschwindigkeitsbereich zwischen 7 und 60 km/h aktiv. Ebenfalls bereits zur Basisausstattung zählt die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner. Weiteres neues Fahrerassistenzsystem ist der Spurhalte-Assistant (zw. 70 und 160 km/h), der nun sogar korrigierend in die Lenkung eingreift, wenn der Fahrer seine Spur unbeabsichtigt zu verlassen droht. Dritte Neuentwicklung in puncto aktive Sicherheit ist die verbesserte Müdigkeitserkennung. Die Liste von Fahrerassistenzsystemen umfasst außerdem je nach Ausstattung einen Sicherheitsabstand-Warner, einen Toter-Winkel-Warner, einen Fernlichtassistenten, einen Spurhaltewarner und einen Tempomaten mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung.

Antriebe
Das Motorenangebot für den Grand Scénic umfasst zwei Benzin- und fünf Dieselaggregate mit Turboaufladung und Direkteinspritzung, darunter erstmals bei Renault auch einen Diesel-Hybrid (siehe Liste ganz unten). Der sogenannte Energy dCi 110 Hybrid Assist mit 6-Gang-Schaltgetriebe basiert auf dem normalen Energy dCi 110-Aggregat und verfügt zusätzlich über einen Elektromotor, der den Vierzylinder beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen unterstützt. Gespeist wird er von einer 48-Volt-Batterie, die beim Bremsen und im Schubbetrieb per Rekuperation wieder aufgeladen wird. Das Leistungsspektrum der Motorenpalette reicht von 110 bis 160 PS. Fahrleistungen und Verbrauchswerte haben die Franzosen noch nicht verraten.

Verfügbarkeit
Marktstart für den neuen Grand Scénic ist Ende 2016. Wie beim kürzeren Schwestermodell profitieren die Kunden auch bei der Langversion von einer Neuwagengarantie von vier Jahren. Preise kann Renault derzeit noch nicht nennen. Sie dürften aufgrund der deutlich besseren Ausstattung aber etwas über dem Niveau des aktuellen Modells liegen.

Mehr Infos über die Modelle von Renault finden Sie in unserem Marken-Channel.

Die Grand Scénic Motorenpalette im Überblick:

  • Energy dCi 110 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Energy dCi 110 Hybrid Assist mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Energy dCi 110 mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC
  • Energy dCi 130 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Energy dCi 160 mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC
  • Energy TCe 115 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
  • Energy TCe 130 mit 6-Gang-Schaltgetriebe
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Neuer Renault (Grand) Scénic 2016

Da sagt noch einmal jemand, Vans seien langweilig. Renault liefert mit dem...

...neuen Scénic den Gegenbeweis. Die Franzosen stellen auch bei dem Familienversteher das Design in den Mittelpunkt.

Selbst der Schlüssel passt sich an das stylische Außendesign an.

20 Zöller (!) selbst beim Basismodell. Dank der Dimension 195/55 rollt der Scénic dennoch geschmeidig ab.

Das Cockpit wird vom großen Touchscreen dominiert. Das 8,7 Zoll große Display gehört zum R-Link 2 System, das bei der Top-Ausstattung...

...Bose serienmäßig mit an Bord ist. Ein Navigationssystem und Online-Anbindung sind dann ebenfalls mit dabei.

Das digitale Cockpit passt die Anzeigen an den gewählten Modus an. Bei Sport leuchtet es rot und rückt den Drehzahlmesser in den Mittelpunkt.

Das Doppelkupplungsgetriebe EDC ist je nach Motorisierung mit 6 oder mit 7 Fahrstufen ausgestattet.

Im neuen Grand Scénic fasst der Kofferraum bis zu 1.901 Liter. Auf Wunsch ist er auch mit zwei zusätzlichen Sitzen erhältlich.

Optisch orientiert sich vor allem der Grand Scénic am großen Bruder Espace. Die Plattform stammt aber vom kompakten Mégane.

Das steil abfallende Heck sorgt für einen großen Kofferraum. Auf Wunsch gibt es bei der längeren Version bis zu sieben Sitzen.

Nach dem Umklappen der Rücksitze entsteht ein ebener Ladeboden.

Der normale neue Scénic zeigt wie gut ein Kompaktvan aussehen kann.

Das dynamische Design kostet zwar etwas Platz, macht den Praktiker aber auch begehrenswert.

Auf der Rückbank finden drei Kinder jedenfalls auch in der kurzen Version locker Platz.

Beim Kofferraumvolumen müssen Abstriche in Kauf genommen werden, bei der Variabiltät (umlegbare Beifahrersitzlehne) aber nicht.

Das Cockpit ist bei beiden Versionen identisch und orientiert sich ebenfalls am Mégane. Highlight ist der große Touchscreen im Hochformat.

Auf den großdimensionierten Vordersitzen sind selbst Langstrecken problemfrei und komfortabel zu meistern.

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