Erste Infos zum neuen Stromer

Elektro-Hyundai Ioniq 5 lädt so schnell wie Porsche Taycan

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Der Newcomer ist das erste Konzernmodell, das auf der neuen Elektroplattform basiert.

Hyundai hat in diesem Jahr angekündigt, dass „Ioniq“ künftig als eigene  Submarke für Elektroautos  in Erscheinung tritt. Als erstes Modell der neuen Gattung feiert Anfang 2021 der Ioniq 5 seine Weltpremiere. Dieser orientiert sich optisch stark an der Studie „45 Concept EV“ (Diashow oben). Nun gibt es einen ersten offiziellen Vorgeschmack auf den völlig neuen Stromer.

>>>Nachlesen:  Hyundai startet E-Automarke "Ioniq"

Erstes Modell auf neuer E-Plattform

Der Ioniq 5 wird das erste Konzernmodell, das auf der gemeinsam mit Kia neu entwickelten Electric-Global Modular Platform (E-GMP), einer speziellen Architektur für batterieelektrische Fahrzeuge, basiert. Nun hat Hyundai ein 30-Sekunden-Video mit dem Titel "The New Horizon of EV" veröffentlicht. In diesem wird der Ioniq 5 angeteasert.

800 Volt Ladetechnologie

Der Teaser soll die Neugier auf den neuen Ioniq 5 wecken. Dabei werden vorab drei Schlüsselelemente des Stromers hervorgehoben. "Extra Power for Life" macht auf die bidirektionale Lademöglichkeit (V2L) aufmerksam. "Extra Time for You" steht für die erstmalige Möglichkeit im Volumenssegment mit 800 Volt Ladetechnologie schnellzuladen.  Das kann bisher nur der (teure) Porsche  Taycan . "Extraordinary Experiences" eröffnet laut Hyundai einen Ausblick auf besonders innovative Funktionen des Ioniq 5. Hierzu gibt es noch keine weiteren Infos.

Elektro-Hyundai Ioniq 5 lädt so schnell wie Porsche Taycan
© Hyundai
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E-GMP

Bei der neuen Plattform E-GMP gehen Hyundai und Kia einen ähnlichen Weg wie der Volkswagen-Konzern bei seinem modularen Elektrobaukasten (MEB), Renault-Nissan bei ihrer CMF-EV-Plattform oder Toyota und Subaru bei ihrer Elektroauto-Basis namens e-TNGA. All diese Plattformen sind exklusiv für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelt und höchst flexibel. Deshalb bietet auch E-GMP verschiedene Vorteile im Vergleich zu bestehenden Plattformen, die für Verbrennungsmotoren konstruiert wurden. Dazu zählen eine höhere Entwicklungsflexibilität, eine hohe Leistung, eine größere Reichweite, verbesserte Sicherheitsmerkmale und mehr Platz im Innenraum für Insassen und Gepäck.

E-GMP reduziert die Komplexität durch Modularisierung und ermöglicht laut Hyundai eine schnelle und flexible Entwicklung von Autos, die in den meisten Segmenten (Limousinen, SUVs und Crossover) eingesetzt werden können. Die durchschnittliche Reichweite geben die Koreaner mit 500 km an. Darüber hinaus kann eine flexible Entwicklung verschiedene Kundenbedürfnisse hinsichtlich der Fahrzeugleistung befriedigen. Das Topmodell soll in weniger als 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h erreichen. Absolutes Highlight ist jedoch die standardmäßige Ladekapazität von 800 Volt, die eine 400-V-Ladung ermöglicht, ohne dass zusätzliche Komponenten oder Adapter erforderlich sind. An Hochleistungs-Ladestationen (HPC) mit einer Ladekapazität von bis zu 350 kWh, wie sie etwa Ionity an europäischen Autobahnen bietet, dauert das Aufladen von 0 auf 80 Prozent nur 18 Minuten. In fünf Minuten lässt sich demnach eine Reichweite von bis zu 100 km aufladen.

>>>Nachlesen: Alle Infos zur Hyundai E-Studie „45“

Weitere Ioniq-Modelle in der Pipeline

Unter der Submarke Ioniq wird Hyundai ab 2021 gleich mehrere Elektrofahrzeugen auf den Markt bringen, darunter den nun angeteaserten Ioniq 5 (kompakter Crossover), die Limousine Ioniq 6, gefolgt vom Ioniq 7, einem SUV im oberen Größensegment.

Alle Infos über die Modelle von Hyundai finden Sie in unserem  Marken-Channel.

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