Gebrauchtwagenmarkt

EU will jetzt den Tachobetrug stoppen

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Bis zu 50 Prozent der Gebrauchtwagen betroffen - bis zu 9,6 Milliarden Euro Schaden jährlich.

Österreich hat bereits 2016 mit  einer Gesetzesnovelle  einen wichtigen Schritt gegen Tachomanipulation gesetzt. Nun zieht die EU nach. Der Verkehrsausschuss im EU-Parlament hat jetzt eine Gesetzesinitiative gegen  Tachobetrug  angenommen. Mit dem Gesetz sollen Manipulationen am Kilometerstand von Autos deutlich erschwert oder verhindert werden.

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Bis zu 9,6 Milliarden Euro Schaden jährlich

Derzeit sind nach Angaben des zuständigen Chefverhandlers, des deutschen Sozialdemokraten Ismail Ertug, in Europa fünf bis zwölf Prozent aller gebrauchten Fahrzeuge im nationalen Handel und 30 bis 50 Prozent im grenzüberschreitenden Handel manipuliert. Dadurch entstünden den Verbrauchern zwischen 5,5 und 9,6 Milliarden Euro Schaden jährlich, erklärte der EU-Abgeordnete.

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Auch Hersteller werden in die Pflicht genommen

"Tachobetrug ist kein Kavaliersdelikt, sondern geschieht systematisch und in verbrecherischer Absicht", sagte die SPÖ-Europaabgeordnete von Karoline Graswander-Hainz. Hersteller müssten die Hardware besser gegen Betrug schützen, die immer weiter gehende Vernetzung könne den Betrügern hier das Leben schwer machen. In Belgien werde beim Werkstattbesuch bereits der Kilometerstand erfasst und ein europaweiter Austausch der Daten ermöglicht.

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