Facelift für den Trafic

Renault frischt seinen VW-Bulli-Gegner ordentlich auf

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Das Facelift beschert dem Trafic eine neue Optik und eine moderne Technik. 

Das Segment der Großraumlimousinen, die im Volksmund gerne als „Bus“ bezeichnet werden, ist in Österreich hart umkämpft. Platzhirsch ist hier seit Jahren der  VW "Bulli“  (aktuell T6.1). Doch auch andere Hersteller buhlen um die Gunst der Kunden.  Renault  ist hier seit Jahren mit dem  Trafic  erfolgreich unterwegs. Und nun bekommt der große Praktiker aus Frankreich ein umfangreiches Facelift.

Renault frischt seinen VW-Bulli-Gegner ordentlich auf
© Renault
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Drei Versionen

Renault bietet den „neuen“ Trafic für Privatkunden in drei Ausstattungslinien an. Der Trafic Passenger zielt auf eine preisbewusste Zielgruppe ab. Hier gibt es nicht allzu viel Luxus, dennoch eignet sich das Fahrzeug gut für den Transport von Personengruppen wie größeren Familien. Beim Trafic SpaceClass geht es schon deutlich komfortabler zu. Hier werden die hohe Flexibilität und das große Raumangebot mit Pkw-Tugenden kombiniert. Mit dem etwas später folgendem Trafic Escapade greift Renault wiederum die Camper-Version des Bulli ( T6.1 California ) an. Bei dieser Freizeit-Variante lässt sich die umklappbare Sitzbank in ein 1,90 m langes Doppelbett verwandeln - inklusive seitlichem Lesespot und verschiebbarem Klapptisch.

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© Renault
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Design

Optisch ist die Facelift-Version auf den ersten Blick erkennbar. Die neue, horizontal ausgerichtete Motorhaube und der vertikal angelegte Kühlergrill lassen den Trafic deutlich moderner wirken. Die Stoßstangen wurden ebenfalls modifiziert und wirken nun etwas eleganter. Darüber hinaus gibt es nun neue Voll-LED-Scheinwerfer, mehr Chromschmuck sowie eine Lichtsignatur in C-Form. Zum aufgefrischten Look zählen auch neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen (mit Diamant-Polierung für den SpaceClass) bzw. neue Radzierkappen. Die Verkleidungen der Außenspiegel und die seitlichen Schutzleisten sind nun in Karosseriefarbe lackiert. Die Chromumrandungen der Nebelscheinwerfer runden das aufgefrischte Außen-Design ab.

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© Renault
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Cockpit

Im Cockpit macht der Trafic Passenger ebenfalls einen Sprung nach vorne. Das neu gestaltete Armaturenbrett mit dem horizontalen Band zieht sich jetzt bis in die Türverkleidungen hinein. Der verchromte Schalthebelknopf und die neuen Bedienungsknöpfe der Klimaanlage hinterlassen einen hochwertigeren Eindruck. Beim Trafic SpaceClass gibt es sogar ein Armaturenbrett in Meteor-Grau, Ledersitze und ein Lenkrad mit Lederbezug und Chromeinlagen. Die neuen, nach wie vor analogen Instrumentenanzeigen sind grösser ausgelegt und sollen deshalb leichter ablesbar sein. Die Bedienungen für Tempomat und Geschwindigkeitsbegrenzer befinden sich nun am Lenkrad. Highlight ist das optionale Multimedia-System Easy Link mit integriertem Navigationssystem, 8-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto. Eine kabellose Aufladung von Smartphones (15 W Ladeleistung) ist nun ebenfalls verfügbar.

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Lademeister

Der Trafic Passenger und der SpaceClass, sind in zwei Längen erhältlich, mit einem Kofferraumvolumen von 1 m³ bis 6 m³ -– je nach Konfiguration von 1 m³ im 5,08 Meter langem L1 mit zwei hinteren Sitzreihen bis zu 6 m³ im 5,48 Meter langem L2 im mit zwei hinteren Sitzreihen (siehe Grafik ganz unten). Somit können neun Personen reisen, ohne dabei auf einen Kofferraum verzichten zu müssen. Neben dem großzügigen Raumangebot und Kofferraumvolumen punktet der Renault-Praktiker auch mit zahlreichen Ablagen. Allein am Armaturenbrett bietet der Trafic Passenger Ablagefächer mit 17,7 Liter Volumen, bzw. 13,2 Liter beim Trafic SpaceClass. Zwei davon sind neu: eines direkt vor dem Fahrer und das zweite in der Mitte des Armaturenbretts. Hinzu kommt das Schubladensystem, das anstelle des Handschuhfachs Platz für 6,6 Liter Inhalt bietet. In den Fächern der Türverkleidungen lassen sich insgesamt 14,6 Liter verstauen. Je ein kleines Fach (0,3 Liter) ergänzt die Ablagen in den Türen.

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Antrieb

Bei den Großraumlimousinen gibt nach wie vor der Dieselmotor den Ton an. Das ist auch bei Renault nicht anders. Die Basis-Motorisierung Blue dCi 110 steht in Verbindung mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe im Angebot. Der Blue dCi 150 (plus 5 PS gegenüber der bisherigen Version) lässt sich sowohl mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe wie auch mit dem automatisierten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (EDC) kombinieren. Der leistungsstärkste Antrieb Blue dCi 170 steht ab Werk mit dem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (EDC) zur Verfügung.

Video zum Thema: Facelift für den Renault Trafic (2021)

Assistenzsysteme

Im Trafic-Facelift kommen auch moderne Assistenzsysteme zum Einsatz. Dazu zählen der adaptive Tempomat, der Notbremsassistent, der Spurhalteassistent und der Toter-Winkel-Assistent. Ersterer ermöglicht zwischen 30 km/h und 170 km/h das Einhalten der eingestellten Geschwindigkeit mit einem Mindestabstand zum voranfahrenden Fahrzeug. Eine in der Front eingebaute Kamera und ein Radar erfassen die entsprechenden Daten. Eine Müdigkeitserkennung rundet das aktive Sicherheitspaket ab.

Noch mehr Infos über Renault finden Sie in unserem  Marken-Channel .

Verfügbarkeit

Die Markteinführung des „neuen“ Trafic Passenger und SpaceClass erfolgt im Mai 2021. Preise werden laut Importeur rechtzeitig zum Bestellstart verraten. Gefertigt werden die Personen-Transporter im französischen Renault-Werk in Sandouville.

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