Werden vorab angezeigt

Ford testet geniale Schlagloch-Warnung

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Neue Technologie könnte den Autofahrern bares Geld sparen.

Der Winter 2017 war nicht nur hierzulande vergleichsweise kalt, in einigen Teilen Europas haben die Minusgrade sogar Rekordwerte erreicht. Nun steigen die Temperaturen wieder an und viele Autofahrer denken schon an den ersten Frühlings- oder kommenden Osterausflug. Allerdings ist zu erwarten, dass die Zahl der Straßenschäden in diesem Frühjahr besonders hoch sein wird. Europaweit tragen schlechte Straßenoberflächen laut einer Studie jedes Jahr zu mehr als einem Drittel aller Unfälle bei. Je nach Land verbuchten europäische Autoversicherungen durchschnittliche Schlaglochschäden an Fahrzeugen in Höhe von bis zu 508 Euro. Vor diesen ärgerlichen Zusatzkosten möchte Ford seine (und andere) Kunden künftig schützen.

Neue Crowdsourcing-Technologie

Denn Autofahrer könnten Schäden zukünftig mittels einer neuen Crowdsourcing-Technologie zur Anzeige von Schlaglöchern vermeiden. Der Autobauer hat jetzt die Forschung an dieser Technologie angekündigt, die noch im Verlauf dieses Jahres ersten Tests unterzogen werden soll. Hierbei sollen zuvor kartographierte Schlaglöcher auf dem Fahrzeugdisplay angezeigt werden, bei Bedarf schlägt das System sogar alternative Ausweichstrecken vor.

Kameras und Modems dienen als Basis

Ingenieure am Ford Research and Innovation Center in Aachen experimentieren nun mit Kameras und Modems. Im Zusammenspiel würden diese Technologien während der Fahrt detaillierte Informationen über Schlaglöcher sammeln und in eine Cloud hochladen – von wo aus die Daten in Echtzeit auch anderen Autofahrern zur Verfügung gestellt werden könnten. Untersucht wird darüber hinaus der Einsatz eines aktiven Fahrwerks, das die Schwere von Stößen, etwa auf rauen Straßenoberflächen, spürbar reduziert.

"Virtuelle Schlaglochkarte"

Eine virtuelle Schlaglochkarte könnte unterwegs Schlaglöcher anzeigen und den Fahrer auf Gefahren hinweisen“, sagt Uwe Hoffmann, Leiter der Fahrwerksentwicklung bei Ford Europa. „Einige unserer Autos verfügen bereits heute über Sensoren, die Schlaglöcher ermitteln können, jetzt gehen wir mit unserer Technologie einen Schritt weiter“.

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