Offroad-Ikone unter Strom

"Magneto": Jeep zeigt einen Elektro-Wrangler

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Die Offraod-Ikone macht im Gelände auch in elektrischer Form eine gute Figur.

Hierzulande kann seit kurzem die  Plug-in-Hybridversion des Wrangler  bestellt werden. Doch das könnte nur der erste Schritt bei der Elektrifizierung von  Jeeps  Offroad-Ikone gewesen sein. In den USA hat die zum  Stellantis -Konzern zählende Marke jetzt nämlich eine Studie eines Elektro-Wrangler vorgestellt. Diese hört auf den Namen „Magneto“ und soll abseits befestigter Straßen eine mindestens genauso gute Figur machen wie die Verbrennermodelle.

© Jeep / Stellantis
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Manuell-elektrischer Antrieb

Basierend auf einem zweitürigen Wrangler Rubicon nutzt der Jeep Magneto einen axialen Strömungs-Elektromotor, der mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe verbunden ist. Normalerweise haben Elektroautos nur einen oder zwei Gänge und auch diese werden nicht manuell bedient. Somit verfügt das Konzeptauto über einen einzigartigen manuell-elektrischen Antrieb mit einer Trockenkupplung wie bei einem Verbrennungsmotor. Weiterer Clou: Bei schnellen Schaltvorgängen nutzt die E-Maschine bei Kupplungsbetätigung Regeneration, um Drehzahlunterschiede beim Einkuppeln zu vermeiden.

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Leistung wie im V6-Benziner

Vergleichbar mit dem 3.6 V6 Benziner ist der kompakte Elektromotor auf 370 Newtonmeter Drehmoment und 285 PS eingestellt. Die Kraft wird natürlich auf alle vier Räder übertragen. Laut Jeep ist bei ruhiger Fahrt der Unterschied zwischen dem V6 und dem manuell-elektrischem Antrieb vernachlässigbar, bis auf den fast geräuschlosen Betrieb. Wenn mehr Beschleunigung gefragt ist, liefert der E-Motor die gesamten 370 Newtonmeter jedoch sofort. So beschleunigt der Magneto in 6,8 Sekunden von Null auf 96 Kilometer pro Stunde. Die Energie holt sich der Elektromotor aus Batterien mit einer Kapazität von 70 kWh. Eine Reichweitenangabe gibt es nicht. Da der Elektro-Jeep aber wie Porsche  Taycan , Audi  e-tron GT , Hyundai  Ioniq 5  und Kia  EV6  aber über ein 800 Volt-System verfügt, ist für eine extrem schnelle Aufladung gesorgt.

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Fürs Gelände gerüstet

Die Batterien, ein Schnittstellen-Gehäuse und das Batterie-Kontrollmodul sind wasserdicht versiegelt, um die Wattiefe des Wrangler von 76 Zentimetern zu erhalten. Bordsysteme wie Infotainment oder Beleuchtung versorgt eine herkömmliche zwölf Volt Batterie, eine zweite kümmert sich um Zusatzgeräte wie zum Beispiel die Seilwinde. Massive Unterfahrschutz-Bleche sollen die Hochvoltbatterie-Pakete vor möglichen Remplern beim harten Geländeeinsatz bewahren. Ein JPP-Höherlegungs-Satz um fünf Zentimeter, 17 Zoll große Räder mit 35 Zoll großen Mud-Terrain Reifen, der Rollkäfig, Mopar Aufsetzschutz-Rohre, Stahl-Stoßfänger mit Warn-Seilwinde und ein Unterflurschutz aus Stahl runden die Geländefähigkeiten des Magneto ab.

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Design

Optisch unterscheidet sich die Elektro-Studie nicht allzu stark von den Verbrennermodellen. So ziert die bekannte Power Dome Motorhaube des Wrangler auch den Magneto, zusammen mit einer Leuchtleiste im Kühlergrill zwischen den Scheinwerfern und einer neu gestalteten Hecktür. Ledersitze in Blau (Custom Royal Blue) und Schwarz sollen dem Innenraum zusammen mit einer Lackierung in Surf Blue für Überrollbügel, Türeinstiege, Beifahrer-Panel und Ladeflächenumrandung eine "elektrisierende Note" geben.


Fazit

Der Magneto dürfte wohl ein Einzelstück bleiben. Dennoch zeigt die Studie, dass auch Jeep künftig verstärkt auf reine Elektroautos setzen wird. Fans können dennoch beruhigt sein: Denn der Elektro-Wrangler macht auch abseits befestigter Straßen eine hervorragende Figur. 
  

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