204-PS starker VW ID.3 auf Abwegen

Neues E-Auto vor Wiener Hauptbahnhof geschrottet

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Fahrer dürfte die Beschleunigung des 204 PS starken VW ID.3 unterschätzt haben.

In Österreich kommt VWs erstes Elektroauto, das auf dem neuen modularen Elektrobaukasten (MEB) basiert, gut an. Der  ID.3  war hierzulande im Dezember 2020 sogar das meistverkaufte Auto (vor dem Golf!) und auch  im Jahresranking  schaffte es der Stromer bei den E-Autos weit nach vorne. Und das, obwohl der ID.3 erst seit Herbst ausgeliefert wird.

Neues E-Auto vor Wiener Hauptbahnhof geschrottet
© auto.oe24.at
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Der Fahrer hat den Laternenmasten frontal gerammt.

Gegen Masten geprallt

Derzeit gibt es den Elektro-VW nur als Hecktriebler mit 204 PS. Und diese Kombination dürfte einem Fahrer in Wien zum Verhängnis geworden sein. Er hat mit dem ID.3 nämlich vor dem Wiener Hauptbahnhof einen ziemlich spektakulären Unfall gebaut. Konkret ist er an einer Kreuzung frontal gegen einen Lichtmasten gefahren. Da die Straße nass war und der ID.3 aufgrund seines hohen Drehmoments sehr schnell beschleunigt, könnte der Fahrer vom Antritt des E-Autos überrascht gewesen sein.

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Die Front wurde stark beschädigt, auch einige Airbags gingen auf.

Schwer beschädigt

Der Aufprall war jedenfalls ziemlich heftig. Die Front des ID.3 wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Darüber hinaus gingen neben den Frontairbags auch die Fensterairbags auf. Der verbaute Crashsensor muss also eine ziemlich hohe Belastung registriert haben. Glück im Unglück: Bei dem Unfall dürfte es keine Verletzten gegeben haben. Ob der ID.3 noch zu retten ist, oder es sich um einen Totalschaden handelt, wird ein Sachverständiger klären müssen.

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Der Crash ereignete sich direkt vor dem Wiener Hauptbahnhof.
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