Power-Kombi

Das ist der neue Focus ST Traveller

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Nun zeigt Ford auch die praktische Variante der Sportversion.

Drei Monate nach der Präsentation des neuen Focus ST hat Ford nun auch die ersten Fotos vom Focus ST Traveller veröffentlicht. Dieser kommt wie der Fünftürer mit zwei Motorvarianten und ein auf Dynamik getrimmtes Design in den Handel. Beim Handling will er wieder an die Spitze des Segments der sportlichen Kompaktkombis.

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© Ford Motor Company
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Antrieb

Ford schickt den Focus ST Traveller mit zwei Motor-Varianten an den Start: einem EcoBoost-Turbobenziner mit 2,3 Liter Hubraum und 280 PS sowie einem 2,0 Liter großen EcoBlue-Turbodiesel mit 190 PS. Beide Fronttriebler bietet der Hersteller mit 6-Gang-Schaltgetriebe an, der Vierzylinder-Benziner steht darüber hinaus wahlweise auch mit einer 7-Gang-Automatik zur Verfügung. Mit dem Ottomotor beschleunigt der potente Kombi in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der um 90 PS schwächere Selbstzünder erfüllt ebenfalls die Abgasnorm Euro 6d-Temp, kann bei den Fahrleistungen aber nicht ganz mithalten: 7,7 Sekunden vergehen bis Tempo 100 und 220 km/h sind maximal drinnen. Dafür sollen die Fahrer an der Tankstelle mit geringem Verbrauch (exakter Wert steht noch nicht fest) entschädigt werden.

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Handling

Beim (ST-)Kombi ist der Radstand zwar etwas länger, dennoch spendiert ihm Ford Performance fast alle Zutaten des Fünftürers. Diese haben wir bereits  ausführlich beschrieben , deshalb hier nun noch die wichtigsten Aspekte. Zentrales Element ist dabei das elektronisch geregelte Sperrdifferenzial eLSD (electronic Limited-Slip Differential). Dieses kommt serienmäßig bei den ST-Benziner-Varianten zum Einsatz. Dank der elektronischen Steuerung sollt das eLSD vorausschauend auf wechselnde Grip-Verhältnisse reagieren und die Lenkimpulse des Fahrers besonders schnell und direkt umsetzen. Das von Borg Warner entwickelte Sperrdifferenzial ist direkt im Antriebsstrang platziert. Deshalb kann es schneller und präziser arbeiten, als eine konventionelle mechanische Differenzialsperre. Anhand zahlreicher Sensordaten kann es laut Ford präventiv aktiv werden und die Drehmoment-Verteilung optimieren, noch bevor ein Rad an Traktion einbüßt. Bei den ST-Diesel-Versionen kommt die Torque Vectoring-Technologie zum Einsatz, also der automatische, radselektive Bremseingriff als Unterfunktion des ESP. Beide Varianten sollen beim Handling die Messlatte in ihrer Klasse wieder etwas höher legen. Der selektive Fahrmodus-Schalter umfasst die Programme „Rutschig“, „Normal“ und „Sport“.  Je nach Fahrprogramm passt die Elektronik die Kennlinie des Gaspedals, die Servolenkung, das ESP, das Sperrdifferenzial, die Dämpferregelung sowie den Motorsound-Verstärker (ESE) an. Die elektronische Dämpferregelung CCD (Continously Controlled Damping) und der zusätzliche Fahrmodus „Rennstrecke“ (beides optional) bleiben jedoch dem Fünftürer vorbehalten. Diese ist für den Traveller nicht erhältlich.

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Design und Innenraum

Zu den Erkennungsmerkmalen des Focus ST Traveller zählen u.a. der modifizierte obere und untere Kühlergrill, vergrößerte Lufteinlässe, Flügel-Elemente im vorderen Stoßfänger, Seitenschweller, 19-Zoll-Räder, diverse ST-Logos, ein nach oben angewinkelter Dachspoiler sowie das Diffusor-Element, das von zwei Auspuff-Endrohren eingerahmt wird. Innen bieten die Recaro-Sportsitze einen verbesserten Seitenhalt und sind mit Leder-Stoff-Bezug in Wildleder-Optik bezogen. Weitere Hingucker sind das perforierte und unten abgeflachte Sportlenkrad mit „ST“-Logo, der Aluminium-Schaltknauf sowie spezielle Dekor-Elemente. Sitze, Lederlenkrad und Kniepolster an der Mittelkonsole verfügen über graue Ziernähte. Die für den ST typischen Zusatz-Instrumente für Ladedruck, Öldruck und Öltemperatur findet man auch im neuen Modell. Hier sitzen sie aber nicht mehr mittig am Armaturenbrett, sondern sind digital ausgeführt. Konkret werden sie jetzt von einem speziellen Menü des 4,2 Zoll großen TFT-Bordcomputers im Instrumententräger angezeigt. Das neue Multimediasystem Ford SYNC 3 mit perfekt im Sichtfeld platzierten 8-Zoll-Touchscreen ist im Vergleich zum Vorgänger ein echter Fortschritt. Audio-, Navigations- und Klimasysteme sowie eingebundene Smartphones (Android Auto und Apple CarPlay) können via Sprachbefehle oder den Touchscreen bedient werden. Beim Platzangebot und der Variabilität gibt es keine Einschränkungen. Auch der Kofferraum des Focus ST Traveller schluckt bis zu 1.650 Liter Gepäck.

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Verfügbarkeit und Preise

Die Markteinführung der vierten Focus ST-Generation ist für Ende Juli 2019 geplant – der ST Benziner mit Automatikgetriebe kommt voraussichtlich im November 2019 auf den Markt. Der neue Focus ST Traveller Diesel kostet ab 39.750 Euro, der ST Traveller Benziner ist ab 42.500 Euro verfügbar. Der Aufpreis zum Fünftürer beträgt also exakt 1.500 Euro.

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