Nach nur einer Staffel
Neuer "Top Gear"-Moderator wirft Handtuch
Nach nur einer Staffel ist schon wieder Schluss: Der neue Moderator der britischen Autosendung "Top Gear" hört angesichts schwacher Einschaltquoten schon wieder auf. Chris Evans (50; Bild oben), der dem geschassten Kultmoderator Jeremy Clarkson (56) gefolgt war, erklärte auf Twitter: "Ich habe mein Bestes gegeben, aber manchmal reicht das nicht."
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Clarkson, May und Hamond nun bei Amazon
Evans hatte die international erfolgreiche BBC-Produktion vergangenes Jahr übernommen, nachdem Clarkson rausgeflogen war. Der für seine spitze Zunge bekannte Fernsehstar hatte einen Produzenten beleidigt. Seine Co-Moderatoren James May und Richard Hammond gingen daraufhin auch, die drei machen jetzt eine eigene Autoshow für Amazon. Diese heißt "The Grand Tour" und startet im Herbst.
Restliches Top Gear Team soll weiter machen
An Evans Seite moderieren unter anderem "Friends"-Star Matt LeBlanc (48) und die deutsche Rennfahrerin Sabine Schmitz (47). Das Team soll vorerst weitermachen. "Ich denke, zurückzutreten ist das Beste, was ich jetzt tun kann, um der Sache zu helfen", schrieb Evans in einer Stellungnahme.
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Schlechte Einschaltquoten
"Top Gear" läuft im deutschsprachigen Bezahlfernsehen bei Motorvision TV auf Sky sowie im Free-TV bei DMAX und RTL Nitro, wo demnächst die Erstausstrahlungen im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sind. Es ist bzw. war einer der international erfolgreichsten Kassenschlager der BBC. Denn die Neuauflage enttäuschte mit teils sehr schlechten Einschaltquoten. Hier waren die Fußstapfen des Kulttrios dann doch wohl etwas zu groß. Britische Fans waren nach dem Rauswurf Clarksons aber so erzürnt, dass Scotland Yard wegen einer Morddrohung gegen BBC-Generaldirektor Tony Hall ermittelte.
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