Serienstar trifft Luxuslimousine

Der neue Infiniti G37x im Test

Kristina Sprenger. Der SOKO-Kitzbühel-Star testete die neue Super-Luxus-Limousine Infiniti G37x. Bild: TZ ÖSTERREICH/Kernmayer.
© oe24
SOKO-Kitzbühel-Star Kristina Sprenger nahm die Luxuslimousine G37x der edlen Nissan-Tochter Infiniti genau unter die Lupe.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Fragen des Tests lauteten: Kann eine überzeugte Audi-Fahrerin sich auch für eine japanische Luxuslimousine begeistern? Hat der neue Infiniti G37x gegen die Design-Künstler aus Ingolstadt eine Chance? SOKO-Kitzbühel-Star Kristina Sprenger (34), die im Jänner ihr erstes Baby erwartet, war am Anfang skeptisch und auch ein wenig verwirrt.

Der neue Infiniti G37x im Test


1 / 7

Kristina Sprenger. Der SOKO-Kitzbühel-Star testete die neue Super-Luxus-Limousine Infiniti G37x. Bild: TZ ÖSTERREICH/Kernmayer.

Kristina Sprenger. Der SOKO-Kitzbühel-Star testete die neue Super-Luxus-Limousine Infiniti G37x. Bild: TZ ÖSTERREICH/Kernmayer.

© oe24

Das eigenständige Frontdesign ist Geschmackssache. Bild: Singer

Das eigenständige Frontdesign ist Geschmackssache. Bild: Singer

© oe24

Am massigen Heck fallen die zweigeteilten Leuchten auf. Bild: Singer

Am massigen Heck fallen die zweigeteilten Leuchten auf. Bild: Singer

© oe24


Das Design kann nicht überzeugen
Sprengers erstes Urteil: In der Optik kommt der Infiniti an die Audi-Konkurrenz nicht heran. „Die Innenausstattung des Infiniti ist sehr nobel und bietet einen tollen Komfort. Schade, dass sich dieses Gefühl nicht fortsetzt, wenn man die Silhouette des Infiniti betrachtet“, so die TV-Kommissarin.


Muskelprotz mit mächtig Dampf

Der erste Wow-Effekt stellte sich allerdings ein, als Sprenger erstmals aufs Gas steigt. Unter der langen Haube haben die japanischen Ingenieure einen 320 PS starken V6-Motor versteckt. „Das wäre eine ideale Motorisierung, um vor der Kamera Verbrecher zu verfolgen“, lacht die Tirolerin. Die volle Kraft des Motors entfaltet sich etwas zeitverzögert, woran die kleine Gedenksekunde der ansonsten schnellen Siebengang-Automatik schuld hat. Vergleichbar ist der Vortrieb mit einer Eruption: Anfangs geschieht beim PS-Samurai wenig, dann gibt er alles. Dank Allrad verbeißt sich die 1,8 Tonnen schwere Limousine geradezu mit dem Asphalt und stürmt in exakt sechst Sekunden auf Tempo 100. Aber der neue Infiniti G37x versteht sich auch nicht als Sportwagen, sondern als spritzige Limousine zum bequemen Reisen.


Hightech auf Top-Niveau
Trotz des Superspeeds fühlt man sich sicher. Denn der Infiniti ist mit einem elektronischen Sicherheitsnetz der Sonderklasse ausgestattet. Was Sprenger noch gefällt? Der Abstands-Tempomat und Spielereien wie die Rückfahrkamera. Komfortseitig gibt es ebenfalls nichts auszusetzen, denn die Ausstattung ist bereits im Basismodell ziemlich komplett (2-Zonen Klimaautomatik, E-Sitze, USB-, AUX- und iPod-Schnittstelle, Tempomat, Licht- und Regensensor, Bluetooth, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Keyless-Go, Parksensoren vorne und hinten, automat. abblendender Rückspiegel,18 Zoll Alus, etc.).

Chancen
Ob sich der Infiniti G37x gegen die etablierten Konkurrenten wie den 5er BMW, der Mercedes E-Klasse oder den Audi A6 durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Mit dem 238 PS starken Diesel aus dem FX30d (SUV) täte sich die Limousine mit Sicherheit leichter. Vorerst bleibt jedoch der (durstige) V6 Benziner die einzige Wahl.

Technische Daten

Motor: 3,7l V6-Zylinder-Motor mit 320 PS und 360 Nm
Kraftübertragung: 7-Gang-Automatik, permanenter Allrad
Fahrleistungen: 0 auf 100 in 6 Sekunden; Spitze 240 km/h
Verbrauch: 11,0 Liter auf 100 km (255g CO2/km); Euro5-Norm
Abmessungen: L x B x H in mm: 4.775 x 1.770 x 1.470
Radstand: 2.850 mm; Kofferraum: 450 Liter
Preis des Testwagens: 57.460 Euro

(mei/set)

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden