Einstiegsmodell bei uns "gelandet"

Tesla Model 3 jetzt auch in Österreich

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Nun können Interessenten die Elektro-Limousine auch in Österreich begutachten.

Jetzt hat das Warten auch für heimische Interessenten des Model 3 ein Ende. Nachdem Tesla sein Einstiegsmodell seit der Vorwoche in den deutschen Stores in München und Düsseldorf ausstellt, ist es nun auch in Wien gelandet. Am Montag und Dienstag kann man sich auch im Tesla Store in der Wiener Herrengasse (1. Bezirk) ein Bild von der Elektrolimousine machen. Nach den beiden Tagen wird sie wieder abtransportiert. Der genaue Marktstart und die Preise stehen aber nach wie vor nicht fest, Probefahrten sind auch noch nicht möglich. Wahrscheinlich werden die ersten Fahrzeuge in Europa im ersten Halbjahr 2019 an Kunden übergeben. Das Interesse am Model 3 in Wien war jedenfalls bereits am ersten Tag groß, wie die Diashow zeigt:

Tesla Model 3 in Wien "gelandet"

Die Front des 4,70 Meter langen Model 3 ist typisch Tesla. Dennoch gibt es Unterschiede zum größeren Model S. Im Basismodell mit Heckantrieb sorgt ein 192 kW (261 PS) starker Elektromotor für Vortrieb. Er beschleunigt den Stromer in 5,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Spitze liegt bei 250 km/h und die Reichweite mit der 55 kWh Batterie bei 350 Kilometern. In Österreich geht es jedoch...

...mit stärkeren Allrad-Varianten los, bei denen jeweils ein E-Motor pro Achse verbaut ist. Beim "Long Range AWD"-Modell geht es von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden, die Spitze liegt bei 233 km/h und die Reichweite gibt Tesla mit 560 km an (WLTP). Beim ebenfalls vom Start weg verfügbaren Model 3 "Performance" liegt die...

...Spitze bei 250 km/h und der Standardsprint wird in irrwitzigen 3,5 Sekunden abgehakt - die Reichweite sinkt aber etwas auf bis zu 530 Kilometer (ebenfalls WLTP). Dafür steigt die Systemleistung auf beeindruckende 487 PS und das maximale Drehmoment von 638 Nm liegt ab der ersten Umdrehung an.

Fast alle Funktionen werden über den 15 Zoll Touchscreen gesteuert. Die einzigen beiden manuellen Tasten befinden sich im Lenkrad. Die...

...Steuerung ist sehr intuitiv und das Platzangebot überragt konventionell angetriebene Konkurrenten wie...

...Audi A4, BMW 3er oder Mercedes C-Klasse. Da die Batterien und der Elektromotor im Unterboden sitzen, gibt es auch unter der vorderen Klappe...

...einen 60 Liter großen Kofferraum (hinten: 365 Liter). Hier kann man unter anderem die Ladekabel verstauen.

In Österreich befindet sich der Flagship-Store von Tesla in der Wiener Herrengasse. Ab sofort ist hier auch das Model 3 ausgestellt.

Nach einer schwierigen Startphase mit massiven Produktionsproblemen hat Tesla mit seinem Model 3 zuletzt für positive Schlagzeilen gesorgt. So zog der US-Elektroautobauer dank des Absatzbooms seines Einstiegsmodells am Heimatmarkt erstmals an Audi vorbei. Und auch die direkten Konkurrenzmodelle von BMW (3er) und Mercedes (C-Klasse) konnte das Model 3 überholen. Und nun nehmen bei Tesla die Vorbereitungen für den Europa-Start des Model 3 Fahrt auf. Dabei beugt sich der US-Konzern auch lokalen Gegebenheiten: Die europäische Version des seines Hoffnungsträgers wird auch den in unseren Breiten üblichen CCS-Stecker zum Schnellladen unterstützen.

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Damit werden die Batterien der Fahrzeuge nicht nur an den hauseigenen Superchargern, sondern auch an Ladesäulen diverser anderer Anbieter aufgeladen werden können. Auch für Besitzer der älteren und teuren Tesla-Modelle Model S und Model X soll es demnächst CCS-Adapter geben, wie der Hersteller am Mittwoch ankündigte. 

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Starttermin und Preis

Die Auslieferungen des Model 3 in Europa sollen nach bisherigen Ankündigungen im ersten Halbjahr 2019 beginnen. In Vorbereitung darauf stellt der Autobauer seit Mittwoch erstmals Model-3-Fahrzeuge in seinen Läden in München und Düsseldorf (siehe Fotos oben) aus. In Wien sind sie noch nicht gelandet. Das Model 3 soll Tesla mit einem US-Preis ab 35.000 Dollar (Version mit kleinem Akku, siehe technische Daten unten) vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen aus der Oberklasse-Nische in einen breiteren Markt bringen. Wie viel das Einstiegsmodell in Europa kosten wird, wurde bisher nicht bekannt. In den USA verkauft Tesla bisher unter Hinweis auf die hohen Anlaufkosten allerdings auch nur lukrativere teurere Versionen mit zusätzlicher Ausstattung. Unter 50.000 Euro wird sich bei der Markteinführung also wohl eher nichts abspielen.

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Kein vergleichbarer Konkurrent

Doch selbst mit diesem Preis ist das Model 3 ein attraktives Angebot. Denn eine 4,70 Meter lange Elektrolimousine mit einer Praxisreichweite von rund 350 Kilometern hat bisher kein anderer Hersteller am Start. Hyundai Kona Elektro und Kia Niro EV können zwar bei der Reichweite mithalten und kosten auch etwas weniger, doch die beiden Crossover sind lediglich 4,18 bzw. 4,38 Meter lang. Und Kompaktmodelle wie VW e-Golf, Nissan Leaf und BMW i3 können bei der Reichweite nicht mit dem Model 3 mithalten.

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Anlaufschwierigkeiten und Vorbestellungsrekord

Dem Unternehmen von Elon Musk gelang es erst im Sommer - mit einem halben Jahr Verspätung - auf die geplante Produktion von rund 5.000 Fahrzeugen pro Woche zu kommen. Tesla hatte mehr als 500.000 Reservierungen für das Model 3 bekommen, für die jeweils 1.000 Dollar bzw. Euro hinterlegt werden mussten. Wie viele davon aus Europa sind, wurde bisher nicht bekannt.

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Technische Daten (US-Versionen)

Abmessungen: 4.694/1.849/1.443 mm (L/B/H)
Radstand: 2.875 mm
Heckantrieb
Garantie: 4 Jahre oder 80.000 km
 

Model 3 (Standard)

  • Akku-Größe ca. 55 kWh
  • Leistung E-Motor: 192 kW (261 PS)
  • Reichweite: bis 350 km (realistischer Testzyklus)
  • Ladedauer: 210 km Reichweite/30 Min. (Supercharger); 48 km Reichweite/Std. (32A)
  • Garantie auf Akku: 8 Jahre oder 160.000 km
  • 0 bis 100 km/h: 5,6 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 208 km/h
  • Leergewicht: 1.610 kg
  • Preis ab 35.000 US-Dollar (ohne Steuern)

 

Model 3 (Long Range)

  • Akku-Größe ca. 75 kWh
  • Leistung E-Motor: k.A.
  • Reichweite: bis 500 km
  • Ladedauer: 272 km Reichweite/30 min (Supercharger); 60 km Reichweite/ Std. (40 A)
  • Garantie auf Akku: 8 Jahre oder 192.000 km
  • 0 bis 100 km/h: 5,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 224 km/h
  • Leergewicht: 1.730 kg
  • Preis ab 44.000 US-Dollar (ohne Steuern)

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Tesla Model X 100D im Test

Während die Front des Teslas von den meisten neugierigen Elektroauto-Interessenten während des Tests als gelungen eingestuft wurde,...

...schieden sich am Heckdesign die Geister. Dieses wurde von vielen als etwas pummelig eingestuft. Doch spätestens wenn sich...

...die hinteren Flügeltüren ("Falcon Doors") in spektakulärer Art und Weise öffnen, mutiert das Hinterteil zur Nebensache. Es werden Smartphones gezückt, Fragen gestellt und Wiederholungen des Prozederes gefordert.

Das Interieur mit hellem Leder und penibler Verarbeitung hat einen hochwertigen Eindruck hinterlassen. Selbst bei den aufwendigen Doppelnähten waren keinerlei Fehler zu finden. Hier ist Tesla mittlerweile auf dem Niveau von deutschen Premiumanbietern angekommen. Die Bedienung...

...erfolgt fast ausschließlich über den 17 Zoll großen Touchscreen. Während sich das bei vielen Herstellern als mühsam erweist, hat es Tesla geschafft, die Menüs selbsterklärend und intuitiv zu gestalten. Dabei profitieren die Amis natürlich auch von der schieren Größe des Displays. Neben dem hervorragenden Navigationssystem sammelte das Model X auch mit dem kostenlosen Spotify-Zugang Pluspunkte.

Das Kombiinstrument ist ebenfalls als Display ausgeführt. Hier werden alle fahrrelevanten Infos angezeigt. Die Restreichweitenanzeige der Batterie erwies sich dabei als äußerst präzise. Die...

...Flügeltüren sind nicht nur Show. Sie erleichtern auch den Zugang in den Fond. Bei unserem Testmodell war die 6-sitzige Lounge-Ausführung verbaut. Tesla bietet das Model X auch als 5- oder 7-Sitzer an. Auf den...

vorderen Sitzen fühlen sich Fahrer und Beifahrer gut aufgehoben. Sie sind langstreckentauglich und verfügen über einen weiten Verstellbereich.

Selbst wenn alle Sitze aufgestellt sind, bleibt noch Platz für etwas Gepäck. Die hintersten Sitze verschwinden übrigens voll elektrisch im Boden. Im...

...Fach unter dem Kofferraumboden finden die Ladekabel Platz. Der Anschluss...

...befindet sich links hinten. Er wird über das Touch-Display geöffnet. Außer man lädt das Auto an einem Tesla Supercharger auf. Dann ploppt die Klappe automatisch auf, sobald man sich mit dem Ladekabel nähert.

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Die Front des 4,70 Meter langen Model 3 ist typisch Tesla. Dennoch gibt es Unterschiede zum größeren Model S. Im Basismodell mit Heckantrieb sorgt ein 192 kW (261 PS) starker Elektromotor für Vortrieb. Er beschleunigt den Stromer in 5,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Spitze liegt bei 250 km/h und die Reichweite mit der 55 kWh Batterie bei 350 Kilometern. In Österreich geht es jedoch...

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...die hinteren Flügeltüren ("Falcon Doors") in spektakulärer Art und Weise öffnen, mutiert das Hinterteil zur Nebensache. Es werden Smartphones gezückt, Fragen gestellt und Wiederholungen des Prozederes gefordert.

Das Interieur mit hellem Leder und penibler Verarbeitung hat einen hochwertigen Eindruck hinterlassen. Selbst bei den aufwendigen Doppelnähten waren keinerlei Fehler zu finden. Hier ist Tesla mittlerweile auf dem Niveau von deutschen Premiumanbietern angekommen. Die Bedienung...

...erfolgt fast ausschließlich über den 17 Zoll großen Touchscreen. Während sich das bei vielen Herstellern als mühsam erweist, hat es Tesla geschafft, die Menüs selbsterklärend und intuitiv zu gestalten. Dabei profitieren die Amis natürlich auch von der schieren Größe des Displays. Neben dem hervorragenden Navigationssystem sammelte das Model X auch mit dem kostenlosen Spotify-Zugang Pluspunkte.

Das Kombiinstrument ist ebenfalls als Display ausgeführt. Hier werden alle fahrrelevanten Infos angezeigt. Die Restreichweitenanzeige der Batterie erwies sich dabei als äußerst präzise. Die...

...Flügeltüren sind nicht nur Show. Sie erleichtern auch den Zugang in den Fond. Bei unserem Testmodell war die 6-sitzige Lounge-Ausführung verbaut. Tesla bietet das Model X auch als 5- oder 7-Sitzer an. Auf den...

vorderen Sitzen fühlen sich Fahrer und Beifahrer gut aufgehoben. Sie sind langstreckentauglich und verfügen über einen weiten Verstellbereich.

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