Geld vom Staat

130-Euro-Bonus für Haushalte in Österreich

Die "Geräte-Retter-Prämie" schlägt in Österreich voll ein: Zehntausende haben sich bereits den 130-Euro-Zuschuss für kaputte Elektrogeräte gesichert. Hier erfahren Sie alle wichtigen Details.

Der Ansturm auf die neue "Geräte-Retter-Prämie" (Nachfolger vom Reparaturbonus) in Österreich ist groß. Seit dem Start im Jänner wurden bereits über 65.000 Förderbons beantragt und rund 60.000 davon ausgezahlt, berichtet das Portal "finanz.at". Wer sein defektes Elektrogerät reparieren lässt, kann dabei kräftig sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Die Abwicklung erfolgt ausschließlich über die offizielle Plattform.

Gefördert werden 50 Prozent der Reparaturkosten, wobei die Deckelung bei maximal 130 Euro pro Gerät liegt. Die Liste der förderfähigen Geräte ist lang: Von der Kaffeemaschine über den Geschirrspüler bis hin zum Laptop ist vieles dabei. Neu ist, dass nun auch medizinische Geräte wie Rollstühle, Pflegebetten oder Blutdruckmessgeräte bezuschusst werden. Sogar für Kostenvoranschläge gibt es eine Unterstützung von bis zu 30 Euro.

Strenge Regeln für Förderung

Allerdings gibt es im Vergleich zum alten Modell wichtige Änderungen. Nicht jedes Gerät wird mehr unterstützt. Reparaturen von Smartphones, Fahrrädern oder E-Bikes sind von der Förderung ausgeschlossen. Auch Luxus-, Wellness- und Unterhaltungsgeräte erhalten keine Prämie mehr.

Eine hohe Nachfrage nach einer Reparatur verzeichnet das Ministerium bei Kaffeemaschinen (10.461), gefolgt von Waschmaschinen (9.181) und Geschirrspülern (8.654). Viele Konsumentinnen und Konsumenten wollen sich aber auch die Reparatur des Laptops (4.422) oder des Backofens (2.903) fördern lassen.

"Das entlastet die Haushalte, reduziert den Ressourceneinsatz und leistet gleichzeitig einen sinnvollen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima", sagte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP). "Die regionale Wertschöpfung durch heimische Betriebe trägt außerdem zum Aufschwung für Österreich bei."

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