A-Tec: Gläubiger wollen mehr als 30 Prozent

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Die Gläubiger der insolventen A-Tec hoffen auf Hilfe vom "Verein fairer Kapitalmarkt", einer unabhängigen Beratungs- und Informationsstelle für Anlegerfragen. Zahlreiche Anleger hätten sich bereits gemeldet, teilte der Verein am Freitag mit. Die Anleger sind empört darüber, dass sie nach den Plänen der A-Tec 70 Prozent Verlust hinnehmen sollen, weil die A-Tec nur 30 Prozent bietet.

Die Gläubiger der insolventen A-Tec hoffen auf Hilfe vom "Verein fairer Kapitalmarkt", einer unabhängigen Beratungs- und Informationsstelle für Anlegerfragen. Zahlreiche Anleger hätten sich bereits gemeldet, teilte der Verein am Freitag mit. Die Anleger sind empört darüber, dass sie nach den Plänen der A-Tec 70 Prozent Verlust hinnehmen sollen, weil die A-Tec nur 30 Prozent bietet.

Auch aus anderer Richtung sind kritische Töne zu vernehmen. "Wir sind sehr gespannt auf das Konzept, das Herr Kovats auf den Tisch wird legen müssen", meint der Betriebsratsvorsitzende der A-Tec-Tochter ATB zur APA. Unter anderem sei Kovats vorzuwerfen, dass man alles nur über die Medien erfahre.

Der Mischkonzern A-Tec war am Mittwoch in die Insolvenz geschlittert. Die Papiere wurden am Mittwochnachmittag bis auf weiteres vom Handel ausgesetzt. Heute, Freitag, gerieten die Aktien nach Wiederaufnahme des Handels unter massiven Abgabedruck.

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