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Acht GUS-Staaten unterzeichneten Freihandelsabkommen

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) will die Barrieren für den Handel innerhalb der Gemeinschaft beseitigen. Dazu haben acht der elf Mitgliedstaaten am Dienstag ein Freihandelsabkommen abgeschlossen: Russland, Ukraine, Weißrussland, Kasachstan, Armenien, Kirgistan, Moldawien und Tadschikistan einigten sich auf den Verzicht auf Ein- und Ausfuhrzölle für verschiedene Güter.

Die übrigen drei GUS-Länder - Usbekistan, Aserbaidschan und Turkmenistan - unterzeichneten das Abkommen zunächst nicht. Sie wollen sich bis Jahresende entscheiden, ob sie der Freihandelszone beitreten, berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Bereits 1994 hatte die GUS-Mitgliedsländer einen Vertrag über eine Freihandelszone unterzeichnet. Aber das Dokument wurde von mehreren Ländern, darunter von Russland, nicht ratifiziert und trat nie in Kraft. An dem neuen Dokument wurde Russlands Premier Vladimir Putin zufolge zehn Jahre lang gearbeitet.