Air Berlin und Etihad Airways bauen Partnerschaft aus

Die Fluggesellschaften Air Berlin und Etihad Airways wollen beim Betrieb ihrer Boeing 787 Dreamliner-Maschinen zusammenarbeiten und damit Kosten sparen. Die beiden Partner wollten etwa den Einkauf bei Triebwerken, Bordelektronik und Unterhaltungssystemen bündeln und auch bei der Wartung und Ausbildung gemeinsame Sache machen, erklärte Deutschlands zweitgrößte Fluglinie.

Air Berlin und die in Dubai ansässige Etihad Airways, mit gut 29 Prozent ihr größter Einzelaktionär, haben zusammen 56 Flugzeuge des Typs 787 Dreamliner bei dem US-Flugzeugbauer Boeing bestellt.

"Bei der Einführung eines neuen Flugzeugtyps entstehen Kosten. Hier haben wir die ideale Lösung gefunden, um diese zu reduzieren", erläuterte Etihad-Chef James Hogan. Die Initiative sei der Auftakt zu einer Reihe von Programmen, die Einsparungen bringen sollen. Etihad hat insgesamt 41 Dreamliner-Flugzeuge bestellt, die mit roten Zahlen kämpfende Air Berlin 15 Maschinen.

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