Airport-Chefsessel sind heiß begehrt

Zahlreiche Bewerber

Airport-Chefsessel sind heiß begehrt

Bis 30. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die zwei Flughafen-Vorstände.

Vorstand am skandalgeprüften Flughafen Wien zählt wohl zu den heikelsten Jobs, die derzeit zu vergeben sind – trotzdem wollen es viele werden. Das Echo auf die Ausschreibung der zwei Posten sei schon jetzt sehr groß, heißt es aus Aufsichtsratskreisen – obwohl die Frist noch bis 30. Mai läuft. Durchaus „große Kaliber“ seien unter den Bewerbern aus dem In- und Ausland. Mit einer Entscheidung durch den Aufsichtsrat wird im Juli gerechnet.

Herbst weg
Fix ist bislang nur, dass sich Interimschef Christoph Herbst nicht mehr bewirbt. Gute Chancen auf eine nächste Runde werden Vorstand Gerhard Schmid (sitzt auf SP-Ticket) eingeräumt, Vorstand Ernest Gabmann (ÖVP) wird wahrscheinlich nicht antreten.

Offiziell „zugegeben“, sich beworben zu haben, hat bisher nur Grün-Politikerin Madeleine Petrovic. Ansonsten zirkuliert ein buntes Namenskarussell – von denen viele vorerst ihre Chancen sondieren.

Kandidaten
Dazu zählt Julian Jäger, Vorstand des Flughafens Malta. Auch Niki-Geschäftsführer Othmar Lenz wird Interesse nachgesagt, ebenso wie Postvorstand Herbert Götz. Auf einen Flughafen-Job soll auch Thomas Zach spitzen, Vizechef der Staatsdruckerei und Ex-Kabinettsmitarbeiter von Ernst Strasser. Harald Neumann, Ex-Chef des Sicherheitsunternehmens G4S, soll ebenso mit einer Bewerbung liebäugeln. Kolportiert wird auf einem VP-Ticket laut Standard auch Günther Ofner, Vorstand der Burgenland Holding. Als mögliche Bewerber aus dem Airport gelten Strategie-Mann Andreas Schadenhofer sowie Friedrich Lehr.