kitzVenture

Streit eskaliert

kitzVenture erhebt schwere Vorwürfe gegen Tiroler Rechtsanwaltskammer

Nach dem Knalleffekt im kitzVenture Schadenersatzprozess und der Anzeige gegen die Tiroler Kanzlei Greiter, Pegger, Kofler & Partner eskaliert der Streit weiter.

Schon bei den ersten Tagsatzungen am Landesgericht Innsbruck war der Kitzbüheler Millionär und kitzVenture-Geschäftsführer Patrick Landrock auf Angriffsmodus und brüllte zum einen in Richtung Gegenseite: "Schämen Sie sich eigentlich nicht, welchen Schaden Sie angerichtet haben? Es ist eine Schweinerei!" und lieferte sich zum anderen auch mit Richter Klemens Eppacher, der mehrfach mit einem Saalverweis drohte, heftige Wortgefechte und entgegnete diesem: "Ich glaube, Sie wissen gar nicht, um wie viel Geld es hier geht. So viel werden Sie vermutlich als Richter niemals besitzen!". 

Nachdem die Tiroler Rechtsanwaltskammer veröffentlicht hat, dass Rechtsanwältin Barbara Egger-Russe mit sofortiger Wirkung im Disziplinarrat der Tiroler Rechtsanwaltskammer sitzt, meldet sich kitzVenture-Boss Patrick Landrock zu Wort: "Bei der Tiroler Rechtsanwaltskammer scheint es zuzugehen wie auf einer Kirmes. Da scheint man Positionen auszulosen und alle Details und Fakten über eine Person - insbesondere dass der Disziplinarrat genau gegen diese Person auch ermittelt - auszublenden." Und weiter: "Es ist eine Unterwanderung von Disziplinar- und Kontrollinstanzen und eine Schande für jeden rechtschaffenden Rechtsanwalt in Österreich und schadet dem Ansehen des gesamten Berufsstandes. Ich fordere die Tiroler Rechtsanwaltskammer auf, klare Position zu beziehen und diesen Fehler mit sofortiger Wirkung rückgängig zu machen!"

Die Aufgabe des Disziplinarrates ist es, über die Einhaltung der Berufs- und Standespflichten der Rechtsanwälte und Rechtsanwaltsanwärter und damit dem Schutz der rechtssuchenden Bevölkerung zu dienen. Der Disziplinarrat ahndet sowohl Pflichtverletzungen und Verstöße gegen Berufspflichten als auch gegen Ehre oder Ansehen des Rechtsanwaltsstandes.

Landrock hierzu: "Wir werden in den nächsten Tagen mit unseren europäischen Spezialisten prüfen, wie der Weg in dieser Sache zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu begehen ist. Diese Verstöße und Ungerechtigkeiten müssen endlich aufhören. Die Bevölkerung muss vor solchen Machenschaften geschützt werden - denn nicht jeder in der Bevölkerung hat unsere finanziellen Möglichkeiten, um sich gegen solche Ungerechtigkeiten zu wehren." Und weiter: "Im Rechtsstreit mit Greiter, Pegger, Kofler & Partner wird am 14. Jänner 2021 um 10:00 Uhr mit der Einvernahme meiner Person als Geschäftsführer der kitzVenture GmbH am Landesgericht Innsbruck weiterverhandelt. Der Prozess ist öffentlich, wer an der Wahrheit interessiert ist, ist mithin herzlich eingeladen. Wer Wind sät, wird Sturm ernten!"

 

Warum ist die Stimmung so angespannt?

Zur Erinnerung: Die kitzVenture GmbH geriert in schwere Turbulenzen und kämpft sich unter Führung ihres Chefs Patrick Landrock, der seit gut einem Jahr angreift und wohl den härtesten Unternehmenskurs in Österreich fährt, aus dieser schwierigen Situation heraus. Insider sprechen von einem knallharten Kurs, den Österreich so noch nie gesehen hat, und davon, dass Landrock vor niemandem zurückschrecke. Unter anderem klagt die kitzVenture GmbH die Innsbrucker Rechtsanwaltskanzlei Greiter, Pegger, Kofler & Partner auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Beratung im Zuge der Erstellung eines Kapitalmarktprospektes. Den erheblichen Schaden daraus hatte die kitzVenture GmbH zu tragen, gefordert werden daher 557.840,51 Euro nebst Zinsen und Prozesskosten. Im Rahmen des Zivilprozesses sowie in weiteren Prozessen wolle die kitzVenture aber auch die Hintergründe der massiven Angriffe gegen das Unternehmen aufdecken.

"Wir wurden einfach im Regen stehen gelassen!"

Laut kitzVenture waren es grobe handwerkliche Fehler der Kanzlei, die 2016 zu jenem Desaster führten, das dem Unternehmen fast die Existenz gekostet hätte. "Wir haben uns mit Greiter, Pegger, Kofler & Partner auf Empfehlung des Kitzbüheler Bürgermeisters Dr. Klaus Winkler auf eine Rechtsanwaltskanzlei verlassen, die in Westösterreich als eine der renommiertesten Kanzleien für Wirtschaftsangelegenheiten gilt", so Landrock. "Herausgekommen bei ihrer Tätigkeit für uns ist aber eine regelrechter Skandal rund um das veröffentlichte Kapitalmarktprospekt." Seitdem versucht die Kanzlei, sich mit jeglichen juristischen Winkelzügen ihrer Verantwortung zu entziehen, so Landrock.

Mehrere Versuche einer außergerichtlichen Einigung - zuletzt diese Woche - seien fehlgeschlagen. Landrock: "Wir wurden einfach im Regen stehen gelassen." Und weiter: "Wir wollen, dass jene die Verantwortung übernehmen, die den Schaden aufgrund ihres rechtswidrigen Verhaltens verursacht haben und gleichzeitig auch andere Gründer und Unternehmer sensibilisieren. 

"Es wird Zeit, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt!"

Landrock gehe es aber nicht nur um die Wiedergutmachung des finanziellen Schadens, sondern auch um die Wiederherstellung des guten Rufes seines Unternehmens. "Es wird Zeit, dass die Wahrheit in der gesamten kitzVenture-Causa ans Tageslicht kommt und unsere Reputation in der Öffentlichkeit wiederhergestellt wird. Und ich werde dafür sorgen, dass jeder - egal in welcher Position er ist - zur rechtlichen Verantwortung gezogen wird. Es wird hier noch einige Knalleffekte geben!", so die Kampfansage des kitzVenture-Bosses.

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