Angebot für Douglas lockte nur wenig Aktionäre

Das Übernahmeangebot des US-Finanzinvestors Advent für den deutschen Handelskonzern Douglas ist bei dessen Kleinaktionären bisher nicht auf große Akzeptanz gestoßen.

Zwei Wochen vor dem Ende der Annahmefrist haben einer Pflichtmitteilung zufolge Eigner von insgesamt 53,18 Prozent der Douglas-Stimmrechte das Offert akzeptiert, ihre Aktien für 38 Euro je Anteilsschein abzugeben, wie die Advent-Gesellschaft Beauty Holding Three am Mittwoch im Internet mitteilte. Vor Wochenfrist lag die Quote noch bei 51,56 Prozent - Advent kommt also nur langsam voran.

Die Douglas-Eignerfamilie Kreke und die beiden Großaktionäre Oetker und Müller hatten bereits zugesagt, ihre Anteilsscheine anzudienen. Advent hat mit den Zusagen der Großaktionäre rund 50,5 Prozent sicher. Doch die Übernahme kommt nur zustande, wenn Advent auf mindestens 75 Prozent kommt. Die Frist zur Annahme der Offerte endet am 4. Dezember.