Arbeitslosenquote bei 9,1 Prozent

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Arbeitslosigkeit in Wien am heikelsten

Besonders die Über-50-Jährigen sind am schwersten betroffen.

Die Joblage in Wien bleibt angespannt: Im April kletterte die Zahl der als arbeitslos vorgemerkten Personen um ganze 24,2 Prozent auf 122.347. Dafür sanken die Schulungsteilnehmer um 28,3 Prozent. In Summe sind damit um 10,5 Prozent mehr Menschen auf Jobsuche als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres, wie das AMS Wien am Montag mitteilte.

Problematisch ist die Situation vor allem für die Über-50-Jährigen: Hier gab es ein Plus von 25 Prozent. Bei den Personen unter 20 Jahren lag der Zuwachs indes bei unterdurchschnittlichen 8,5 Prozent. Besonders schwer hat man es derzeit etwa in den Branchen Bau, Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel.

Wiens AMS-Chefin Petra Draxl bekräftigte heute ihre Forderung nach zusätzlichen 50 Millionen Euro pro Jahr. Sie sollen u.a. für die Aufstockung von Deutschkursen eingesetzt werden. Das Wiener AMS hatte Mitte April beklagt, heuer nur mehr 15.000 statt 23.000 Kursplätze im Jahr 2014 anbieten zu können - und das in Zeiten starker Flüchtlingszuströme. Die Bundesregierung dotierte daraufhin nach. Dadurch werde man in der Bundeshauptstadt dieses Jahr nun auf rund 18.000 Plätze kommen, sagte ein Sprecher der APA.