ATX grenzt Verluste etwas ein

Die Wiener Börse hat heute, Dienstag, am Nachmittag bei schwachem Volumen die Vormittagsverluste etwas eingegrenzt und zeigte sich zuletzt nur mehr mit moderaten Verlusten. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.463,60 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 7,22 Punkten bzw. 0,29 Prozent.

Im Fokus stehen weiterhin die Unsicherheiten rund um Zypern. Die neuen Pläne einer Zwangsabgabe für Bankkunden werden nicht die bisher von den Euroländern verlangten 5,8 Mrd. Euro einbringen. Wie der zypriotische Zentralbankchef Panicos Demetriades am Dienstag in Nikosia sagte, könnten die jüngsten Änderungen deshalb zu einer Ablehnung der Unterstützung durch die Eurostaaten führen. Das am Wochenende geschürte Rettungspaket für Zypern hatte zunächst eine Zwangsabgabe für alle Bankkunden vorgesehen, die zypriotische Regierung verschont nach Protesten aber Kleinsparer mit Einlagen bis zu 20.000 Euro.

Die Daten vom US-Immobilienmarkt dürften unterdessen die Aktienmärkte stützen, nachdem die Baubeginne und Baugenehmigungen im Februar höher als erwartet ausgefallen sind.

An der Wiener Börse grenzten Erste Group die Verluste etwas ein und notierten zuletzt um 0,24 Prozent schwächer bei 23,22 Euro. Raiffeisen verzeichneten ein kleines Minus von 0,14 Prozent auf 29,08 Euro. In einem europaweit freundlichen Telekomsektor rasselten die Aktien der Telekom Austria unterdessen um 5,51 Prozent auf 5,45 Euro nach unten. Ein Wiener Händler sprach von einem "umsatz- und nachrichtenarmen" Rückgang des Aktienkurses, verwies aber auf eine Zurückstufung der Telekom-Aktie durch die Experten der Deutschen Bank.