Außenhandelsdefizit in den ersten drei Quartalen massiv erhöht

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Das österreichische Außenhandelsdefizit hat sich in den ersten drei Quartalen 2011 gegenüber der Vorjahresperiode drastisch ausgeweitet. Das Defizit erhöhte sich ersten Berechnungen der Statistik Austria zufolge von 3,79 auf 5,94 Mrd. Euro.

Mit einem Zuwachs von 14,2 Prozent auf 91,10 Mrd. Euro überstiegen die Exporte zwar den bisherigen Höchstwert aus dem Berichtszeitraum 2008, doch die Importe entwickelten sich mit einem Plus von 17,3 Prozent auf 97,08 Mrd. Euro noch dynamischer.

Im Warenaustausch mit den anderen Mitgliedstaaten der EU fuhr Österreich ein Passivum von 5,94 Mrd. Euro ein. Die Lieferungen legten um 13,4 Prozent auf 63,73 Mrd. Euro zu, die Warenbezüge kletterten um 16,1 Prozent auf 69,67 Mrd. Euro.

Die Ausfuhren in Drittstaaten erhöhten sich um 16,4 Prozent auf 27,37 Mrd. Euro - bei einem Anstieg der Importe um 20,3 Prozent auf 27,41 Mrd. Euro. Daraus resultiert ein Minus auf österreichische Seite von 0,04 Mrd. Euro.

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