BASF legte 2012 zu und will Dividende erhöhen

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will nach einem erneuten Spitzenjahr seine Dividende erhöhen. Der Vorstand werde der Hauptversammlung eine Dividende von 2,60 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2012 vorschlagen, teilte die im deutschen Dax notierte Gesellschaft am Dienstag mit.

Im Vorjahr lag die Dividende bei 2,50 Euro je Anteilsschein erhöht. Das Geschäftsjahr 2012 schloss BASF mit neuen Bestmarken bei Umsatz und operativem Ergebnis vor Sondereffekten ab.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (Ebit) und Sondereffekten erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 8,8 Mrd. Euro. Der Umsatz kletterte um 7,1 Prozent auf 78,7 Mrd. Euro. Das Nettoergebnis ging hingegen aufgrund höherer Steuern um 21,2 Prozent auf rund 4,9 Mrd. Euro zurück.

Im vierten Quartal legte das Ebit vor Sondereinflüssen wie etwa Restrukturierungen binnen Jahresfrist um 18 Prozent auf 1,8 Mrd. Euro zu. Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 19,6 Mrd. Euro. Der Überschuss von Oktober bis Dezember sackte jedoch um 13,4 Prozent auf 980 Mio. Euro ab. Vor einem Jahr hatte im Quartal noch ein hoher Sonderertrag zu Buche gestanden.

Für das Jahr 2013 strebt der Chemiekonzern Zuwächse bei Umsatz und bereinigtem Betriebsgewinn an. Dazu sollen auch Sparmaßnahmen betragen.