Hohe Rohstoffkosten machen BASF zum Jahresauftakt zu schaffen

Hohe Rohstoffpreise haben den Gewinn des deutschen Chemiekonzerns BASF zum Jahresbeginn geschmälert. Mit seinen Zahlen zum ersten Quartal lag das weltgrößte Chemieunternehmen dennoch über den Erwartungen der Analysten. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sowie Sondereinflüssen sei binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent auf 2,53 Mrd. Euro gesunken. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem bereinigten Betriebsgewinn von 2,32 Milliarden Euro gerechnet. Der Konzernüberschuss schrumpfte um 28,5 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro.

Seinen Umsatz steigerte BASF dagegen im Zeitraum Jänner bis März um 6,3 Prozent auf 20,59 Mrd. Euro. "Gestiegene Rohstoffkosten konnten wir nicht in allen Arbeitsgebieten vollständig weitergeben, was unsere Margen belastete", sagte Konzernchef Kurt Bock. Für das Gesamtjahr bekräftigte er frühere Prognosen, wonach 2012 das Betriebsergebnis und der Umsatz über dem Niveau des Vorjahres liegen sollen. Dabei werde der Konzern im ersten Halbjahr die Werte des Vorjahres voraussichtlich nicht erreichen. Für das zweite Halbjahr sei dagegen mit Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen.

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