Bericht: BMW droht Millionenstrafe

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Gegen den Autobauer BMW ist nach einem Bericht der "WirtschaftsWoche" in Indien eine Millionenstrafe verhängt worden. Die indische Zollbehörde werfe dem Unternehmen vor, Fahrzeugbauteile wie Motoren nicht wie ausgewiesen in Einzelteilen, sondern in Baugruppen importiert zu haben.

Ein BMW-Sprecher sagte dazu am Montag, man prüfe derzeit eine schriftliche Stellungnahme des indischen Zolls. Bis zum Abschluss dieser Prüfung könne man keine Details dazu nennen.

Die Onlineausgabe der "WirtschaftsWoche" hatte am Wochenende ohne genaue Quellenangabe berichtet, BMW habe über Jahre zu wenig Einfuhrsteuer gezahlt. Die von der Behörde verhängte Strafe betrage 100 Mio. US-Dollar (76,24 Mio. Euro) und könne noch erhöht werden. BMW habe dagegen Einspruch eingelegt und 30 Tage Zeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. In Indien werden dem Magazin zufolge Einzelteile, aus denen in den Fabriken vor Ort vollständige Autos gefertigt werden, mit zehn Prozent besteuert. Für vormontierte Baugruppen liege die Besteuerung bei 100 Prozent.

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