Hypo Alpe Adria

Hypo-Skandal

Bürger machen ihrem Ärger im Internet Luft

Gruppe "Hupe gegen Hypo" neu auf Facebook: Petition gegen Steuergeld für Banken.

Die Bürger nehmen offenbar neue Wege, um ihrem Ärger über die Vorgänge rund um die marode Staatsbank Hypo Alpe Adria Luft zu machen. Neben der Zahl an Postings bei Artikeln zum Thema auf Online-Portalen heimischer Zeitungen, die zuletzt regelrecht explodierte, gibt es nun etwa auf Facebook eine Gruppe namens "Hupe gegen Hypo": Man wolle nicht zahlen und sich so Gehör verschaffen, heißt es dort.

"Fahrradglocken gehen natürlich auch", um seinen Protest zu äußern, fährt man an der Zentrale der Problembank Hypo Alpe Adria in Klagenfurt vorbei, teilen die Macher der Seite mit. Sie versichern, "keine politisch motivierte Gruppe" zu sein und wollen via Hupkonzert ihre Kritik am Vorgehen mit der Hypo lautstark kundtun.

Auf einer weiteren Seite namens avaaz.org gibt es eine Bürgerpetition mit dem Titel: "An die Österreichische Bundesregierung: Kein Steuergeld mehr für private Banken". Dort haben bisher knapp 2.000 verärgerte Österreicher unterschrieben. Auch eine Offenlegung der Hypo-Gläubiger wird auf der Plattform gefordert; dafür gibt es bisher mehr als 6.300 Unterzeichner. Bei den Hupenden waren Samstagmittag erst knapp 200 lautstarke Protestierende mit an Bord.