bwin-Finanzstrafverfahren eingestellt, aber Steuernachzahlung droht

Dem börsenotierten Wettanbieter bwin droht in Österreich seit längerem eine Steuernachzahlung in der Höhe von 7 Mio. Euro. Die Finanz ist nämlich der Ansicht, dass bwin aufgrund seiner Serverfarm in Österreich steuerpflichtig wurde, wogegen bwin einwendete, seinen Sitz in Gibraltar zu haben.

Der Unabhängige Finanzsenat (UFS) ist seit Monaten damit befasst, hat dem Vernehmen nach aber noch nicht einmal einen Senat bestimmt. Auf strafrechtlicher Seite können die bwin-Chefs Norbert Teufelberger und Manfred Bodner ein wenig aufatmen. Die Staatsanwaltschaft Wien hat ein anhängiges Finanzstrafverfahren gegen die beiden eingestellt.

"Es ging um den Vorwurf der Steuerhinterziehung", bestätigte ein Sprecher der Anklagebehörde der APA einen entsprechenden "Format"-Bericht. Im Juli 2010 seien diesbezüglich die letzten Unterlagen vom Finanzamt eingelangt, im August wurde der steuerrechtliche Verfahrensteil dann ad acta gelegt.

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