Chemiekonzerne BASF und Ineos planen Joint-Venture

Die Chemiekonzerne BASF und Ineos wollen ein gemeinsames Unternehmen für Styrolkunststoffe aufbauen. Dazu habe man am Montag eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Das neue Joint Venture mit dem Namen Styrolution soll einen jährlichen Umsatz von über 5 Mrd. Euro erwirtschaften und seinen Sitz in Frankfurt haben.

Die Chemiekonzerne BASF und Ineos wollen ein gemeinsames Unternehmen für Styrolkunststoffe aufbauen. Dazu habe man am Montag eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. Das neue Joint Venture mit dem Namen Styrolution soll einen jährlichen Umsatz von über 5 Mrd. Euro erwirtschaften und seinen Sitz in Frankfurt haben.

Die deutsche BASF und die britische Ineos wollen ihre Aktivitäten mit Styrol-Monomeren, Polystyrol, ABS, SBC und weiteren styrol-basierten Copolymeren sowie Copolymerblends in das gemeinsame Projekt einbringen. Das Geschäft mit Polystyrol-Schäumen werde dagegen bei ihnen verbleiben.

BASF und Ineos sollen jeweils 50 Prozent der Anteile an Styrolution halten. BASF soll eine Ausgleichszahlung erhalten, sobald die Transaktion abgeschlossen ist. Die Unternehmen erwarten, dass dies 2011 der Fall sein wird. BASF will seine Styrolkunststoff-Aktivitäten bereits ab Anfang Januar als eigenständiges Unternehmen führen.

Lesen Sie auch