Chinesische Fonds mit 0,46 Prozent bei UniCredit eingestiegen

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Chinesische Staatsfonds sind bei der Bank Austria-Mutter UniCredit eingestiegen. Sechs Staatsfonds, darunter die Pekinger Notenbank, halten insgesamt an der Mailänder Bank einen 0,46-prozentigen Anteil, teilte UniCredit mit.

Mit der Veröffentlichung der Liste der Aktionäre reagierte UniCredit auf eine Anfrage der Regierungspartei Lega Nord, die im italienischen Parlament für mehr Transparenz bei ausländischen Staatsfonds gefordert hatte. Staatsfonds aus Abu Dhabi halten insgesamt einen 5,5-prozentigen Anteil an UniCredit.

Zum Aktionärskreis zählen auch sechs Staatsfonds aus Kuwait mit 0,361 Prozent und zwei saudi-arabische Fonds mit 0,182 Prozent. Insgesamt halten Investoren aus dem Golfraum einen sechsprozentigen Anteil an der Bank Austria-Mutter. Zwölf verschiedene Staatsfonds sind im UniCredit-Kapital vertreten. Stärkste Einzelaktionäre bei UniCredit sind weiterhin die libysche Notenbank und Libyens Investmentbehörde LIA mit einem 7,5-prozentigen Anteil.

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