Chinesische United Power ab 10. Juni an Frankfurter Börse

In zwei Wochen will ein weiteres chinesisches Unternehmen auf deutschen Kurszetteln auftauchen: Ab dem 10. Juni sollen die Aktien des Stromgeneratoren-Herstellers United Power Technology im Frankfurter Prime Standard gehandelt werden, wie die Firma mitteilte. Dafür werden 5,75 Millionen Aktien in einer Preisspanne von 9,00 bis 11,50 Euro zur Zeichnung angeboten.

Der Verkauf der Aktien kann demnach bis zu 66 Mio. Euro einbringen, wovon der Großteil in die Kassen des Unternehmens fließen soll, da fünf Millionen der Aktien aus einer Kapitalerhöhung kommen. 750.000 Papiere werden von den Altaktionären für eine Mehrzuteilungsoption beigesteuert.

United Power entwickelt und fertigt Stromaggregate, die unter anderem in Baumärkten von Praktiker und Kingfisher verkauft werden. 2010 machte das Unternehmen, dessen operative Unternehmen in Fuzhou und Shanghai angesiedelt sind, einen Umsatz von 85 (53) Mio. Euro und einen Nettogewinn von 13,7 (9,8) Mio. Euro.