Continental erweitert China-Werk für 40 Mio. Euro

Der deutsche Autozulieferer Continental steckt angesichts guter Aussichten in China 36 Millionen Euro in den Ausbau einer Bremsenfabrik nahe der Metropole Shanghai. "China ist ein wichtiger Wachstumsmotor für Continental und bereits der größte Autoproduzent und -markt in der Welt", ließ Contis Chinavorstand Ralf Cramer am Dienstag erklären. Der Konzern sei zuversichtlich, im Reich der Mitte weiter stärker als der Markt vom Wachstum zu profitieren.

Die knapp 40 Millionen Euro fließen in das 2008 eröffnete Werk in Changshu rund 100 Kilometer nördlich von Shanghai an der bereits weit industrialisierten östlichen Küstenregion. Die Fabrik stellt Teile für Bremssysteme her und liefert sie den Angaben zufolge an elf Autobauer in Asien, wobei rund 45 Prozent Exporte nach Japan und Südkorea gehen. Die Millioneninvestition soll die Kapazität erweitern und um eine Produktionslinie für elektronische Parkbremsen ergänzen. Sie funktionieren per Taste und lösen die einrastende Handbremse ab.

In Changshu beschäftigt Continental rund 2.250 Mitarbeiter. Die Erweiterung soll die Produktionskraft am Standort um 30 Prozent erhöhen. Conti zählt insgesamt in China 19 Werke, neun Forschungs- und Entwicklungszentren und etwa 17.000 Mitarbeiter.

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