Deutsche Börse bekommt grünes Licht für Fusion mit Nyse

Die Investoren der Deutschen Börse haben grünes Licht für die Fusion mit der Nyse gegeben. Vorläufigen Ergebnissen zufolge seien mehr als 80 Prozent des Grundkapitals für den Tausch in Aktien des neuen Börsenriesen angedient worden, so die Deutsche Börse am Donnerstag.

Notwendig waren 75 Prozent. Wäre diese Schwelle nicht erreicht worden, hätten der Frankfurter Börsenkonzern und der Betreiber der Wall Street ihren geplanten Zusammenschluss abgeblasen.

Die beiden Börsenkonzerne wären dann zum "business as usual" zurückgekehrt - doch das wird für Marktbetreiber immer schwieriger. Erbittert wird um Margen und Marktanteile gerungen. "Größe zählt", betonen Analysten. Deshalb hatten sich Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni und Nyse-Boss Duncan Niederauer Anfang Februar auf die Zusammenarbeit geeinigt. Nach der Fusion wäre der neue Konzern - für den bislang noch kein Name gefunden wurde - die Nummer eins im Derivatehandel, bei US-Aktienoptionen und Anbieter von Börsendaten.

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