Dow Jones schließt erstmals über 17.000 Punkten

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Die New Yorker Börse ist am Donnerstag etwas fester aus der wegen des Feiertags am Freitag verkürzten Handelssitzung gegangen. Der Dow Jones Industrial Index stieg um 0,54 Prozent auf 17.068,26 Einheiten und schloss damit erstmals über der Marke von 17.000 Punkten.

In den Fokus standen am Donnerstag neue Arbeitsmarktdaten: Die US-Wirtschaft schuf im Juni deutlich mehr Jobs als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 288.000 neue Stellen hinzu. Ein Börsianer bezeichnete die vorlegten Daten als "sehr solide". Analysten hatten im Durchschnitt nur mit 215.000 neuen Jobs gerechnet.

Die Arbeitslosenquote sank zudem überraschend von 6,3 Prozent im Vormonat auf 6,1 Prozent. Ökonomen hatten hier einen unveränderten Wert erwartet. Auch das Defizit in der US-Handelsbilanz sank im Mai etwas stärker als erwartet. Dass sich der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor unerwartet eingetrübt hatte, sorgte vor diesem Hintergrund für keine spürbaren Impulse.

An der Spitze des Dow Jones schlossen Goldman Sachs mit einem Plus von 1,54 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf eine positive Analystenstudie. Ebenfalls fester notierten Exxon, die 1,00 Prozent zulegten, und Chevron, die sich um 0,74 Prozent verteuerten.

Am Freitag bleiben die US-Börsen wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen.

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