Elektronikkonzern Sharp in der Krise - Aktie fiel weiter

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Der japanische Elektronikkonzern gerät durch den Kurssturz seiner Aktie stärker unter Druck. Am Montag verlor das Papier weitere 5,7 Prozent auf 181 Yen, nachdem es am Freitag infolge des gemeldeten Quartalsverlusts um gut 28 Prozent eingebrochen war.

Der Aktienpreis spielt eine Schlüsselrolle bei dem extrem wichtigen Deal mit dem Auftragshersteller Foxconn. Das Unternehmen aus Taiwan hatte im März den Einstieg bei Sharp angekündigt - allerdings werden die Konditionen nach dem Kursverfall wohl neu ausgehandelt werden.

Foxconn soll nach den ursprünglichen Konditionen noch 550 Yen pro Aktie bezahlen und machte am Wochenende deutlich, dass der Preis nicht mehr akzeptabel sei. Wahrscheinlich werde der Preis nun gesenkt, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Damit müsste Sharp allerdings überlegen, wie die finanzielle Lücke geschlossen werden kann. Bisher konnte Sharp für den Anteil von 9,9 Prozent mit fast 67 Mrd. Yen rechnen.

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