Euro baut Vortagesplus zum Dollar aus

Der Euro hat sich heute, am frühen Donnerstagnachmittag mit festeren Notierungen gezeigt. Gegen 15.00 Uhr notierte der Euro bei 1,3864 US-Dollar, nachdem er bereits am Mittwochabend deutlich zugelegt hatte.

Die Aufschläge vom Vortag konnten beim Euro-Dollar etwas ausgeweitet werden. Das Fed-Protokoll wirkt nach, hieß es aus dem Devisenhandel. Die US-Notenbank dämmte Spekulationen über eine demnächst anstehende Zinserhöhung ein und drückte damit auf den US-Dollar-Kurs.

Auch überraschend positive US-Arbeitsmarktdaten konnten den Dollar am Berichtstag nicht stützten. "Der Dollar will nicht nach oben", formulierte ein Marktteilnehmer. Er erwartet weitere Zuwächse beim Euro-Dollar-Kurs noch in der laufenden Woche über die Marke von 1,39 Dollar. Anschließend stehe die psychologisch wichtige Marke von 1,40 Dollar im Fokus.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3867 (zuletzt: 1,3794) Dollar ermittelt und liegt damit 0,55 Prozent oder 0,0076 Einheiten über dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8272 (0,8238) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2180 (1,2184) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 141,00 (140,73) japanischen Yen.

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