Euro legt nach US-Daten stark zu

Der Euro hat am Freitagnachmittag nach Veröffentlichung des aktuellen US-Arbeitsmarktberichts deutlich zugelegt. Bis gegen 15 Uhr stieg der Euro auf 1,2765 Dollar. Am frühen Nachmittag war der tägliche EZB-Richtkurs noch bei 1,2706 Dollar ermittelt worden. Auch gegen Pfund, Franken und Yen konnte der Euro am Nachmittag zulegen.

Die gemeldeten US-Arbeitsmarktdaten waren durchwachsen ausgefallen. Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im August leicht auf 8,1 Prozent gesunken, nach 8,3 Prozent im Juli. Enttäuschend ist aber die Entwicklung bei neuen Jobs ausgefallen.

Im August waren nur 96.000 neue Stellen geschaffen worden. Noch im Juli war die Zahl der Beschäftigten um 163.000 gestiegen. Die schwachen Daten wurden hingegen auch als Hinweis auf weitere Anleihenkaufprogramme der US-Notenbank interpretiert und belasteten damit Händlern zufolge den US-Dollar. An den Aktienbörsen lösten die Daten vorerst keine größeren Bewegungen aus.

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