Euro am Nachmittag über 1,27 Dollar

Der Euro ist am Freitagnachmittag gegenüber dem US-Dollar wieder über die Marke von 1,27 Dollar geklettert, nachdem er im frühen europäischen Handel noch auf 1,2642 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Jänner gefallen war. Zum japanischen Yen waren beim Euro Abschläge zu beobachten, zu den übrigen Leitwährungen präsentierte er sich hingegen in der Gewinnzone.

Trotz der leichten Erholungsbewegung stehe der Euro derzeit stark unter Druck, hieß es am Markt. Seit Anfang Mai hat die Gemeinschaftswährung etwa sechs Cent verloren. Hauptbelastungsfaktor sei nach wie vor die europäische Schuldenkrise. Zuletzt sorgten die Ratingagenturen wieder für Verunsicherung an den Märkten. Am Donnerstagabend hatte Fitch die Kreditwürdigkeit für Griechenland nach unten geschraubt, der Konkurrent Moody's hatte in der Nacht auf Freitag bei 16 spanischen Banken den Daumen gesenkt.

Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB mit 1,2721 (zuletzt: 1,2682) USD festgestellt.

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