Euro tendiert im frühen Handel etwas schwächer

Der Euro hat sich am Montag in der Früh im europäischen Devisenhandel klar schwächer gegenüber dem US-Dollar-Richtkurs der EZB vom Freitag jedoch gut behauptet gegenüber dem späten Devisengeschäft in New York gezeigt. Gegenüber den Richtwerten von Yen, Pfund und Franken gab es ebenfalls leichte Abschläge. Um 9 Uhr hielt der US-Dollar gegen den Euro bei 1,4112 nach 1,4280 USD beim Richtkurs vom Freitag.

Im Blickpunkt an den Devisenmärkten steht weiterhin die Schuldenkrise in der Eurozone. Zum Wochenauftakt treffen sich die Finanzminister der Währungsunion in Brüssel, um über die Hilfspakete für die angeschlagenen Mitgliedsstaaten Portugal und Griechenland zu beraten. "Der Markt verfolgte genau, was bei der Sitzung in dieser Woche herauskommt", wird ein Analyst vom Finanznachrichtendienst Bloomberg zitiert. Für Portugal soll das 78 Mrd. Euro schwere Hilfspaket endgültig beschlossen werden. Griechenland möchte indessen eine Ausweitung der Finanzspritze von 110 Mrd. Euro.