Euro tendiert im frühen Handel sehr fest

Der Euro hat sich am Dienstag in der Früh deutlich von seinen Verlusten zum Wochenschluss infolge des Rundumschlags der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) erholt. Gegen neun Uhr notierte die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,2759 Dollar und damit deutlich über dem Montag-Richtwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 1,2669 Dollar.

Nachdem S&P am Freitagabend das Rating von neun Ländern der Eurozone gesenkt hatte, verlor am Montagabend schließlich auch der europäische Rettungsfonds EFSF die Bestnote "AAA" und wird nunmehr mit der zweitbesten Note "AA+" eingestuft. Dieser Schritt war bereits erwartet worden, zumal am Freitag mit Frankreich und Österreich seitens S&P zwei Triple-A-Staaten ihre Topbonität aberkannt worden war.

Die Abstufung des EFSF kam unmittelbar vor einer für heute angesetzten Geldmarktauktion. Im Rahmen derer wird der EFSF sechs Monate laufende Papiere im Umfang von 1,5 Mrd. Euro begeben.

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