Euro-Wirtschaft steuert weiter in eine Richtung - bergab

Die Wirtschaft in der Eurozone hat im April einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Sowohl die Industrie als auch die Dienstleister verbuchten schwächere Geschäfte als im März, wie aus den monatlichen Markit-Umfragen hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie sackte überraschend um 1,7 auf 46,0 Zähler ab. Das Barometer entfernte sich damit weiter von der 50-Punkte-Marke, ab der Wachstum signalisiert wird.

Experten hatten mit einem leichten Anstieg auf 48,0 Punkte gerechnet. Auch im Dienstleistungssektor lief es schlechter: Der Index fiel um 1,3 auf 47,9 Zähler. Fachleute hatten mit einem minimalen Plus gerechnet.

Viele Ökonomen sagen den 17 Euro-Ländern eine milde Rezession in diesem Jahr voraus. Während es bei den Schwergewichten Deutschland und Frankreich bergauf gehen sollte, dürften viele Sorgenkinder am Rand der Euro-Zone wegen der Schuldenkrise an der Schwelle der Rezession bleiben.

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