Europa zu Handelsschluss mehrheitlich schwächer

Die europäischen Leitbörsen sind zum Wochenauftakt mehrheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 gab bis zum Handelsschluss am Montag um 0,68 Prozent auf 2.276,00 Einheiten nach. Kursgewinne konnte lediglich die Börse in Mailand einstreichen; der FT-SE MIB Index gewann um 1,32 Prozent auf 15.548,94 Einheiten dazu.

Nachdem sich in Griechenland eine Übergangsregierung abzeichnet, richten sich die Blicke vermehrt nach Italien, wo Ministerpräsident Silvio Berlusconi im Vorfeld der morgigen Haushaltsberatungen um sein politisches Überleben kämpft. Vor dem Hintergrund dieser Geschehnisse rückte das Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel etwas in den Hintergrund. Auch die unerwartet schwachen Daten zur Industrieproduktion in Deutschland fanden kaum Beachtung, war aus Marktkreisen zu vernehmen. Unter den im Euro-Stoxx-50 gelisteten Einzelwerten gewannen die Papiere der italienischen Großbanken Intesa SanPaolo und UniCredit um 2,84 Prozent bzw. 1,87 Prozent dazu.