Europas Börsen rutschen zum Wochenauftakt ab

Die europäischen Leitbörsen sind am Montag mit deutlichen Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Euro-Stoxx-50 verlor 2,90 Prozent auf 2.709,14 Zähler. Überschattet wurde der Wochenbeginn vor allem von zunehmenden Sorgen um die finanzielle Stabilität Italiens.

Eine Expertin nannte die Nachwirkungen des enttäuschenden US-Arbeitsmarktberichts vom Freitag, anhaltenden Sorgen um die Inflation in China sowie Italien als Gründe für die schlechte Stimmung an den Märkten. Auch der Euro geriet zunehmend unter Druck und rutschte erstmals seit Mai wieder unter die Marke von 1,40 Dollar.

Die Finanzminister der 17 Euro-Staaten beraten darüber, wie eine Ausweitung der Schuldenkrise vermieden werden kann. Neben Details des zweiten Hilfsprogramms für Griechenland dürfte dabei auch Italien ein Thema sein, so Marktbeobachter. Zuletzt hatte das Land für seine Staatsanleihen immer höhere Risikoaufschläge zahlen müssen. Finanzwerte führten europaweit die Verliererlisten an.