Europa zum Handelsschluss in der Verlustzone
Als Belastungsfaktoren verwies man am Markt auf den enttäuschenden Ausblick des niederländischen Elektronikkonzerns Philips sowie die jüngste Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an Spanien, im Kampf gegen die Schulden die eingeleiteten Reformen fortzusetzen.
Philips gingen nach einer Gewinnwarnung für das zweite Quartal am Ende des Euro-Stoxx-50 aus dem Handel, wenn auch die Verluste auf ein Minus von 8,76 Prozent eingedämmt werden konnten. Unter Abgabedruck gerieten außerdem Merck, die am unteren Ende des deutschen Leitindex DAX um 2,81 Prozent einbüßten. Wie der Pharmakonzern mitteilte, soll der weltweite Zulassungsprozess für die Multiple Sklerose-Tablette Cladribin nicht weiter geführt werden. In der Gewinnzone schlossen indes Man Group (plus 4,86 Prozent), die von positiven Analystenkommentaren profitierten.
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