Europas Leitbörsen am Vormittag mit Abschlägen

Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im frühen Handel einheitlich Abschläge verzeichnet. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.20 Uhr um 0,28 Prozent auf 2.955,64 Punkte.

Belastet wurde der Handel in Europa von sehr schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Der Dow Jones hat über zwei, der Nikkei-225 in Tokio gar über vier Prozent verloren. Vor diesem Hintergrund hielten sich die Verluste in Europa am Vormittag noch im Rahmen.

In Zürich legten UBS-Titel um 4,18 Prozent auf 18,18 Schweizer Franken zu und sprangen damit an die Spitze des SMI. Die Großbank vermeldete für das vierte Quartal einen Gewinnsprung aufgrund von höheren Erträgen im Investmentbanking und einer Steuergutschrift. Der Gewinn ist zum Vorquartal um satte 58 Prozent auf 917 Mio. Franken angestiegen.

Weniger gut fielen die Quartalszahlen von BP aus. Der zweitgrößte Ölkonzern Europas hat im vergangenen Vierteljahr einen bereinigten Gewinn von 2,8 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro) verzeichnet. Im Vorjahr sind noch 3,9 Mrd. Dollar zu Buche gestanden. Analysten hatten das Ergebnis jedoch erwartet. BP-Titel notierten im Frühhandel mit einem Minus von 0,87 Prozent bei 469,74 Pence.

Übertroffen wurden die Erwartungen der Marktbeobachter hingegen von Munich Re. Der weltgrößte Rückversicherer hat einen leichten Gewinnzuwachs auf 3,3 Milliarden Euro bekannt gegeben, während Analysten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Die Anteilsscheine legten 1,14 Prozent auf 154,85 Euro zu.