Europas Leitbörsen am Vormittag etwas schwächer

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Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im Vormittagshandel überwiegend mit Verlusten tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.30 Uhr um 7,34 Einheiten oder 0,24 Prozent auf 3.065,41 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte mit 9.302,71 Punkten und einem marginalen Plus von 2,76 Einheiten oder 0,03 Prozent. In London sank der FT-SE-100 um 16,96 Einheiten oder 0,25 Prozent auf 6.677,66 Zähler.

Nachdem zu Wochenbeginn der Durchbruch im Atomstreit mit dem Iran die Börsen beflügelte, dürfte der Fokus am heutigen Handelstag wieder auf der geldpolitischen Ausrichtung in Europa und in Übersee liegen. Daher richtet sich der Blick auf den Konjunkturdatenkalender, der in Europa lediglich mit der Bekanntgabe des Verbrauchervertrauens in Italien bestückt war. In den USA ist die Agenda vor allem mit Daten vom Immobilienmarkt etwas praller gefüllt.

In einem europäischen Branchenvergleich lag die gestern noch unter Druck stehende Öl- und Gasindustrie an erster Stelle mit plus 0,20 Prozent. Als schwächster Sektor rangierte die Lebensmittelindustrie 1,18 Prozent im Minus.

Unter den gelisteten Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 rückten Repsol mit plus 3,74 Prozent am deutlichsten auf 19,14 Euro vor. Als Schlusslicht gaben Danone 1,44 Prozent auf 54,10 Euro ab.

Der Pharma-Riese Bayer steht kurz vor einer milliardenschweren Akquisition des norwegischen Krebsmittelspezialisten Algeta. Bayer-Titel reagierten mit einem moderaten Kursgewinn von 0,39 Prozent auf 96,43 Euro.

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