Europas Leitbörsen im Vormittagshandel im Plus

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Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel etwas fester tendiert. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich bis 10.45 Uhr um 0,79 Prozent auf 3.172,39 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte mit 9.449,86 Punkten und einem Plus von 0,51 Prozent. In London gewann der FT-SE-100 um 0,32 Prozent auf 6.707,27 Zähler.

Impulsgebende Konjunkturzahlen waren zum Wochenauftakt Mangelware. Anleger konzentrierten sich daher auf Meldungen aus dem Unternehmensbereich. Am Mittwoch dürfte dann die Schnellschätzung der EWU-Teuerungsrate ins Blickfeld rücken, sowie die zinspolitische Sitzung der US-Notenbank Fed und der ADP-Report zum US-Arbeitsmarkt. Weiterhin für Verunsicherung sorgt die Situation in der Ukraine, was die Risikobereitschaft der Anleger bremst, hieß es.

Bei den Einzelwerten standen Bayer an der Spitze des Euro-Stoxx-50 mit plus vier Prozent. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (Ebitda) stieg im ersten Quartal um 11,6 Prozent auf 2,74 Mrd. Euro. Damit schnitt Bayer deutlich besser ab als von Analysten erwartet.

Weiterhin spannend blieb es im Pharma-Bereich rund um die angekündigte Übernahme von AstraZeneca, dessen Papiere in London mit plus 14 Prozent notierten. Der US-Pharmakonzern Pfizer hat sein Interesse an einer Übernahme des britischen Rivalen bekundet. Gegenwärtig würden entsprechende Optionen geprüft, teilte der Konzern am Montagmorgen mit.

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Am Ende des Euro-Stoxx-50 notierten Siemens mit minus 2,57 Prozent. Der deutsche Elektrokonzern greift in den Übernahmepoker zwischen dem US-Rivalen General Electric und dem französischen Konkurrenten Alstom ein. Anleger dürften eine Transaktion in diesem Ausmaß zu diesem Zeitpunkt wohl nicht begrüßen, sagte ein Händler.

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