Europas Leitbörsen schließen mit Verlusten
Die US-Firmen haben im März weniger Jobs als gedacht geschaffen. Zudem hat sich die Stimmung der Dienstleister in den USA im März überraschend stark eingetrübt.
Aus Branchensicht waren in Europa Telekomwerte einer der schwächsten Sektoren. Belastung kam durch hohe Verluste bei den Vodafone-Titeln mit einem Minus von 3,05 Prozent auf 186,15 Pence. Die Aktionäre des Mobilfunkkonzerns wurden ernüchtert, nachdem der US-Telekomkonzern Verizon dementiert hatte, die Briten übernehmen zu wollen. Am Vortag waren Vodafone-Aktien wegen entsprechender Spekulationen mit einem Aufschlag von fast drei Prozent aus dem Handel gegangen.
Der als defensiv geltende Konsumgütersektor war entgegen dem allgemeinen Trend im Plus, an der ersten Stelle im Euro-Stoxx-50 thronte der spanische Textilkonzern Inditex mit plus 0,34 Prozent.
In Italien hat der Börsengang dem italienischen Notizbuchhersteller Moleskine rund 245 Millionen Euro in die Kassen gespült. Die Aktien der italienischen Luxusmarke wurden am Mittwoch zum Stückpreis von 2,30 Euro zugeteilt. Zum Handelsschluss notierten die Titel allerdings knapp unter dem Ausgabepreis bei 2,295 Euro.
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