Starship
Nächste Pleite für SpaceX: Rakete hebt nicht ab
Erst ging es mit den Aktien von SpaceX bergab, sie liegen nun unter dem Ausgabepreis beim Börsengang. Jetzt kommen noch Raketen-Probleme hinzu. Ein geplanter weiterer Testflug des größten jemals gebauten Raketensystems ist kurz vor dem Start abgebrochen worden.
"Einige der Triebwerke haben nicht gezündet, was einen automatischen Abbruch des Starts ausgelöst hat", schrieb Tech-Milliardär Elon Musk, dessen Raketenunternehmen SpaceX das Starship entwickelt hat, beim Online-Portal X, das ebenfalls in seinem Besitz ist. "Der nächste Startversuch wird hoffentlich in ein paar Tagen stattfinden."
Das Starship soll zum Mond und zum Mars
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX das Ziel verfolgt, damit eines Tages den Mars zu erreichen. Das Raketensystem ist höher als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der - ebenfalls Starship genannten - oberen Stufe, die rund 50 Meter misst. Beide Teile sind so konzipiert, dass sie irgendwann nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können.
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Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden - und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe den Rand des Weltalls und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
SpaceX hatte vor kurzem den bisher größten Börsengang hingelegt, zuletzt war die Aktie allerdings unter den Ausgabepreis gefallen.
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