Europas Leitbörsen starten einheitlich schwach

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel einheitlich mit klaren Kursverlusten tendiert. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 gab 1,68 Prozent auf 2.805,93 Punkte ab.

Dominierender Unsicherheitsfaktor bleibt die Schuldenkrise in Europa, sagte ein Börsianer. Dies habe auch an der Wall Street und in Tokio belastet und sorge so für schwache Vorgaben aus Übersee. Besonders gespannt warteten Anleger auf die Diskussion über die Nachfolge an der Spitze des Internationalen Währungsfonds.

Für Unsicherheit sorgte erneut die Diskussion um eine mögliche Umschuldung Griechenlands. Zudem zweifelt die Ratingagentur Standard & Poor's die künftige Kreditwürdigkeit Italiens an. S&P hatte den Ausblick für die langfristige Beurteilung am Wochenende von "stabil" auf "negativ" gesenkt.

Ein Branchenvergleich zeigte alle Sektoren im roten Bereich. Zu den größten Verlierern zählten der Öl- und Gassektor sowie Versicherer.