Europas Leitbörsen starten schwächer in die Woche

Die Leitbörsen in Europa sind am Montag schwächer in den Handel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 fiel im Frühhandel um 0,74 Prozent auf 2.873,29 Punkte. Der DAX in Frankfurt verlor 0,57 Prozent auf 7.361,43 Punkte. Dominierendes Thema an den Märkten war weiter die Schuldenkrise in der Eurozone.

Mit Spannung erwartet wird vor diesem Hintergrund das am Nachmittag anstehende Treffen der Finanzminister der Eurozone, bei dem ein Rettungspaket von 78 Mrd. Euro für das pleitebedrohte Portugal beschlossen werden soll. Beraten werden die Finanzminister auch über die zugespitzte Schuldenkrise in Griechenland.

Größere Angaben gab es im Frühhandel in einigen Bankenwerten wie Deutsche Bank (minus 2,20 Prozent), UniCredit (minus 1,92 Prozent) oder Credit Agricole (minus 1,67 Prozent). Ergebnisse meldete in der Früh Hochtief. Der deutsche Baukonzern hatte zwar Verluste gemeldet, die Zahlen waren aber Händlern zufolge besser als befürchtet ausgefallen. HochTief-Aktien stiegen am Vormittag um 3,44 Prozent.