Europas Leitbörsen zur Eröffnung etwas schwächer

Die Leitbörsen in Europa haben am Donnerstag im frühen Handel mehrheitlich mit leichten Verlusten tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis 10.10 Uhr um 9,46 Einheiten oder 0,32 Prozent auf 2.917,89 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte mit 8.644,69 Punkten und einem Minus von 20,94 Einheiten oder 0,24 Prozent. In London verbilligte sich der FT-SE-100 um 4,16 Einheiten oder 0,06 Prozent auf 6.547,37 Zähler.

Der ungelöste Haushaltskonflikt in den USA dämpft die Stimmung an den Märkten, hieß es vonseiten eines Börsianers. Zudem lasteten schwache Vorgaben aus den USA auf den Märkten.

Im Laufe des Vormittags werden aktuelle Konjunkturdaten zum Einzelhandelsumsatz in Italien und zum Geldmengenwachstum M3 in der Eurozone erwartet. Am Nachmittag stehen in den USA besonders die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus.

In einem europäischen Branchenvergleich rangierte die Telekommunikationsindustrie mit plus 0,59 Prozent an der Spitze. Die Bankbranche notierte als Schlusslicht 0,91 Prozent schwächer.

Unter den Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 gewannen die Aktien der Deutschen Telekom 1,09 Prozent und stiegen auf 10,685 Euro. Am unteren Ende des Kurstableaus im europäischen Leitindex verloren Intesa Sanpaolo deutliche 2,70 Prozent auf 1,622 Euro.

Unternehmensseitig berichtete der Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) über einen erzielten Gewinnsprung im dritten Quartal. H&M-Papiere gewannen in Stockholm klare 6,74 Prozent und notierten bei 281,70 schwedischen Kronen.